Es wird Zeit für einen Veränderungsprozess

Eine Schande wohin sich unsere Arbeitsgesellschaft entwickelt. (Zitat zum Beitrag; Gewerkschaft warnt vor Niedriglohn-Welle – WAZ 15.Februar 2012)

Ich habe den Beitrag mit großer Bitterkeit gelesen. Dabei erinnerte ich mich an meine Zeit als Arbeitnehmerin in einer großen Einzelhandelskette. Als ich mit 40 (1973) zurück in den Beruf ging, stellte mein Alter keinerlei Probleme dar. Ich hatte bis zum Ausscheiden mit 60 alle Möglichkeiten des Aufstiegs, mit entsprechenden Gehaltserhöhungen, die nicht gerade üppig ausfielen, aber mich überaus motivierten. Um so vieles schwieriger hingegen, finden Arbeitnehmer - und Nehmerinnen heutzutage einen Arbeitsplatz – wenn überhaupt -, der ihnen im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten erlaubt, in einem spannungsfreien privaten Umfeld zu leben. Die Hartnäckigkeit dieses Zustandes versetzt die Arbeitnehmer zunehmend in eine von Unsicherheit und Zukunftsbefürchtungen geprägte Stimmungslage . Für Entspannung bleibt somit wenig Raum. Burnout ist die Folge. Der Tatbestand „Niedriglohn“ ist nicht schicksalhaft, er lässt sich vielmehr durch eine zupackende, sachgerechte Politik zum Besseren wenden. Das wird umso mehr gelingen, wenn Betriebe und Manager großer Unternehmen in die Pflicht genommen werden, weil sich nur im offenen, von der gegenseitigen Achtung getragenem Miteinander Kreativität entwickeln und die bestmöglichen Problemlösungen finden können.

Autor:

Ursula Hickmann aus Essen-Süd

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