Einfach laufverrückt: Essener läuft quer durch Deutschland

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Christian Wattenberg ist seit zehn Jahren aktiver Läufer. (Foto: C.W.)

20 Marathonläufer und ein Ziel: 1230 Kilometer von Sylt bis zur Zugspitze laufen - und das in 100 Stunden nonstop. Zwei Teams sind jeweils 12 Stunden am Tag unterwegs, wobei ein Läufer immer nur einen Kilometer am Stück lauft, bevor der nächste startet. Mit zwei Kleinbussen wird dieses nicht nur sportlich, sondern auch logistisch spannende Unterfangen gewuppt, das neben Läuferruhm und -ehre auch noch Spenden für den guten Zweck einbringen soll.

Mit am Start am kommenden Montag, 17. September, auf der Insel Sylt: "Marathonmann" Christian Wattenberg. Der Essener Wirtschaftsanwalt hat bereits zahlreiche Marathonläufe und auch Ultra-Marathons absolviert und freut sich neben der sportlichen Herausforderung vor allem auch auf das Gemeinschaftsgefühl, das dieser Lauf jedem einzelnen Teilnehmer vermitttelt. "So ein Marathon beschert einem tolle Erlebnisse", ist sich Wattenberg sicher - und er muss es wissen, war er doch bereits beim legendären "Two-Oceans-Marathon" dabei, der die Läufer bei Kapstadt über 56 Kilometer vom Indischen bis zum Atlantischen Ozean führt.
Christian Wattenberg lief seinen ersten Marathon vor zehn Jahren in Essen. "Das waren damals zwei Runden um den Baldeneysee und der Beginn meiner Läuferkarriere", erinnert er sich. "Damals habe ich knapp unter vier Stunden gebraucht - heute schaffe ich das unter drei Stunden", erklärt er: "Man muss dranbleiben!"

Der jetzige Weg quer durch Deutschland wird die Läufer nach dem Start am Montag auf Sylt dann am Mittwoch, 19.09., über Witten, Wuppertal, Remscheid, Solingen in Richtung Köln und im Anschluss durch das Bergische Land führen. Bereits am Freitagmittag, 21. September, haben sich alle zum Ziel gesetzt, am Fuße der Zugspitze anzukommen. Eine gemeinsame Wanderung auf diesen 2963 Meter hohen Berg soll das Event abrunden. Geschlafen wird zwischendurch auf Campingplätzen, warme Mahlzeiten wird es nicht geben.

Spenden für den guten Zweck

Geplant wurde diese sehr vorbereitungs- und trainingsintensive Aktion vom Solinger Laufsportveranstalter Oliver Witzke, der bereits vor fünf Jahren einen Lauf organisierte, der über 1000 Kilometer nonstop von Remscheid nach Quimper in die Bretagne führte.
Einer der Teilnehmer dieses Laufs, der Remscheider Constantin Vogt, kam im Februar diesen Jahres im Alter von 20 Jahren bei einem Lawinenabgang in der Schweiz ums Leben. Seine Laufkollegen haben daher beschlossen, den aktuellen Lauf mit einer Spendenaktion zu verbinden.
Das gesammelte Geld soll der Ausbildung eines Lawinenspürhundes dienen. Wer sich beteiligen möchte, findet anbei die Infos. Wer sich für die Ausbildung eines Lawinenspürhundes engagieren möchte, der kann die folgenden Spendenkonten nutzen:
Oliver Witzke
IBAN: DE71384621357416870025
Verwendungszweck: "Constantin"
oder:
THW-Helfervereinigung e.V. Ortsverein Wuppertal Commerzbank Wuppertal
IBAN: DE83330400010411155500 Das Bild zeigt Marathonmann Christian Wattenberg beim Start zu einem 10-Kilometer-Volkslauf.
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