Sanierung der Umkleiden am Sportplatz Meisenburgstraße verzögert sich weiter

Anzeige
Simone Raskob (2.v.r.) mit (v.l.) Bezirksbürgermeister Michael Bonmann und Oberbürgermeister Thomas Kufen musste ihre Aussage in Bezug auf die Sanierung der Umkleiden korrigieren. (Foto: Debus-Gohl)

Mit viel Begeisterung und lokaler Prominenz wurde Ende Juni der Sportplatz Meisenburgstraße offiziell eingeweiht. Genutzt wird der neue Kunstrasen schon länger, noch immer aber fehlen den Sportlern von Fortuna Bredeney wie auch den Schülern aus der Umgebung Umkleideräume. Darauf müssen sie noch länger warten, denn die Sanierung verzögert sich ein weiteres Mal.

Anlässlich der Einweihung hatte Essens Beigeordnete für den Sport, Simone Raskob, angekündigt, dass die Sanierung der Umkleidekabinen - eigentlich für Herbst 2017 vorgesehen - nun bis Ende September abgeschlossen sein solle. Udo Rosenbaum von Fortuna Bredeney moniert, inzwischen habe sich "nichts, aber auch gar nichts getan. Das ist weder für die Schulen, die den Sportplatz ja nach den Sommerferien auch wieder nutzen werden, noch für den Hauptnutzer und Mieter des Sportplatzes - Fortuna Bredeney - tragbar."
Rosenbaums Befürchtung, man werde noch länger auf die Umkleiden warten müssen, kann Silke Lenz vom Presseamt der Stadt nur bestätigen. Auf Anfrage des Süd Anzeigers erklärt sie: "Nach Rücksprache mit den Kolleginnen und Kollegen kann der Fertigstellungstermin Ende September tatsächlich nicht gehalten werden. Derzeit finden Abstimmungen statt, um den Termin so schnell wie möglich realisieren zu können."

Fehlende Gastronomie = fehlender Umsatz

Beim Verein ist man verärgert, wartet man doch noch auf weitere Einrichtungen. Rosenbaum nennt den neuen 'Raum des Sports' und die Gastronomie. Weil letztere nicht vorhanden sei, entgingen Fortuna Bredeney Umsatzerlöse.
1
Einem Mitglied gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.