Oberbürgermeisterwahl 2015: So hat Werden gewählt

Mit der geringsten Wahlbeteiligung die Essen je erlebt hat (nur 27,7 Prozent der Essener wollten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen) ging am Sonntag der Kampf um den Posten des Oberbürgermeisters in Essen zu Ende. Und das Ergebnis war mehr als Eindeutig: Thomas Kufen - Kandidat der CDU - erhielt 62,6 Prozent der Stimmen!

Mit einer Wahlbeteiligung von 39, 2 Prozent (Werden), 40 Prozent (Heidhausen) und 43,2 Prozent (Fischlaken) fanden hier zwar mehr Menschen den Weg an die Wahlurne - im Schnitt aber dennoch 7 Prozent weniger als bei der ersten Wahlrunde am 13. September.
Abgestimmt wurde erwartungsgemäß für den Kandidaten der CDU Thomas Kufen. 75,8 Prozent der Bürger aus Werden, 72,8 Prozent aus Heidhausen und 74,7 Prozent aus Fischlaken wollen ihn in den nächsten Jahren an der Spitze der Stadt sehen, während Amtsinhaber Reinhard Paß „nur“ 27,2 Prozent (Werden), 25,3 Prozent (Heidhausen) und 27,2 Prozent (Fischlaken) überzeugen konnte. Damit legte Thomas Kufen im Schnitt 20,4 Prozent im Vergleich zur ersten Wahlrunde am 13. September zu - Reinhard Paß 1,2 Prozent.

Nur 125.759 gingen in Essen zur Wahl

Bleibt zu erwähnen, dass von den 457.035 Wahlberechtigten in Essen nur 125.759 die Oberbürgermeisterwahl mit eintscheiden wollten - und für einen Gewinn der Wahl 77.329 Stimmen ausreichen - was einer Prozentzahl von 16,9 Prozent aller Wahlberechtigten entspricht.

Autor:

Julia Colmsee aus Essen-Süd

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