Aufschlagserie drehte das Spiel

Ein fulminanter Start reichte den 1. Herren gegen Horst nicht zum Sieg. 
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Bei den Werdener Volleyballern riss die Siegesserie, die Damen blieben souverän

Zu Beginn der Rückrunde konnten die 1. Damen erneut klar gewinnen und bleiben ohne Niederlage auf Aufstiegskurs. Im Lokalderby mussten sich die 1. Herren geschlagen geben.

Die 1. Damen verteidigten gegen TV Jahn Königshardt III ihre Tabellenführung in der Bezirksliga. Nicht so ganz optimal liefen die ersten beiden Sätze, wie Trainer Christian Perband hinterher zugeben musste. Ein kämpferisch starker Gegner brachte die Werdenerinnen mit seiner unorthodoxen Spielweise immer wieder aus dem Konzept. Dennoch reichte es zu zwei Satzgewinnen. Im dritten Durchgang begann Werden unkonzentriert und lief einem 0:5 Rückstand hinterher. Beim Stand von 19:23 stellte sich der WTB innerlich bereits auf einen möglichen vierten Satz ein, als Mittelblockerin Marie Mraovic zum Aufschlag kam. Die Siebzehnjährige präsentierte eine überragende Aufschlagserie und drehte den Satz fast im Alleingang zum 25:23 Erfolg. Mit weiterhin nur zwei Satzverlusten und einer absolut blütenreinen Weste geht das Team in eine wohlverdiente Weihnachtspause.

Fulminanter Start

Im Landesligaderby mit der MTG Horst II legten die 1. Herren einen fulminanten Start hin. Mit einem veränderten Abwehrsystem gewann der WTB den ersten Satz überzeugend. Im zweiten Satz gelang es den Löwentalern aber nicht mehr, den gegnerischen Hauptangreifer aus dem Spiel zu nehmen. Auch die Aufschläge wurden nicht mehr druckvoll genug platziert, so dass der gut aufgelegte Libero des Kontrahenten keine Probleme bekam. Im weiteren Spielverlauf ließ auch die Aufschlagquote nach, dennoch wurden alle weiteren Sätze bis zum Abschluss sehr eng gestaltet. Die Siegesserie des Werdener TB ist gerissen. Da aber die Konkurrenz aus Rumeln und Voerde ebenfalls verlor, bleibt weiterhin die Chance, um den Verbandsligaaufstieg mitzuspielen.
Den 2. Herren gelang gegen VV Humann Essen VI nach einem Satzverlust mit 25:16 der Ausgleich. Zu schwankend zeigten sich aber die Leistungen der Werdener Nachwuchskräfte im weiteren Spielverlauf. Einer deutlichen Satzniederlage folgte ein weiterer eng geführter Durchgang. Mit 23:25 musste man sich den Steelenser Jungen geschlagen geben. Als Vorletzter geht das Team in die Winterpause. Das Ballverhältnis zeigt jedoch, wie knapp die Punkte oftmals liegen gelassen wurden. Der Anschluss an das Tabellenmittelfeld muss also keine Illusion bleiben.

Deutliche Steigerung

Die 2. Damen traten in Dingden an. Hatten sie in der Hinrunde noch eine klare Niederlage einstecken müssen, zeigten die Werdenerinnen diesmal eine deutliche Steigerung. In den ersten beiden Sätzen war der WTB absolut auf Augenhöhe und konnte mit dem Tabellendritten gut mithalten. Wie so oft fehlte allerdings der letzte Druck auf den Kontrahenten, so dass lange Ballwechsel oftmals verloren gingen. Im dritten Durchgang kam dann doch ein Rückfall in längst abgehakte alte Zeiten: Der WTB offenbarte große Schwächen in der Annahme. Trainer Sven Heimeshoff sah trotz vieler Ausfälle eine klare spielerische Verbesserung im vergangenen Halbjahr.
Das Spiel der 3. Damen musste leider ausfallen, da der Gegner TV Bredeney keine Mannschaft zusammen bekam und deshalb nicht antreten konnte.

Ein fulminanter Start reichte den 1. Herren gegen Horst nicht zum Sieg. 
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Unbeirrt ziehen die WTB-Damen ihre Kreise an der Spitze der Bezirksliga.
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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