Der Fluch ist gebrochen

Symbolträchtig: Der Werdener Sven Pfeffer obenauf.
Foto: Bangert
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Die grün-weißen Handball-Landesligisten besiegten die Schwarz-Weißen

Keine Chance hatten die Verbandsliga-Damen im Sauerland. In der Landesliga beendete die DJK Werden eine langanhaltende Negativserie und besiegte die Schwarz-Weißen. Durch Totensonntag und Frauen-WM legen die Handballer nun eine dreiwöchige Spielpause ein.

Wermelskirchen gegen HSG Werden / Phönix I 31:22
Tore: Nowicki 5, Abberger 4, Berking 4, Falke 4, Brenner 2, Roth 2, Majic.
Die HSG-Damen waren gegen die heimstarken Sauerländerinnen von Beginn an chancenlos.
Mit nur acht Spielerinnen war die Mannschaft angereist. Beim Tabellensiebten lag Werden zur Halbzeit schon mit sieben Toren zurück, konnte aber in der zweiten Halbzeit mit großer Einsatzbereitschaft die drohende noch höhere Niederlage vermeiden. Es bleibt zu hoffen, dass die berufs- und verletzungsbedingten Ausfälle in den nächsten Wochen weniger werden. Ansonsten wird es für Trainer Andre Gutjahr schwer, eine in der Verbandsliga wettbewerbsfähige Mannschaft aufs Parkett zu schicken. Am 10. Dezember kommt der Tabellensechste SV Heißen. Die 2. Damen spielen bereits am Donnerstag, 30. November, um 20 Uhr beim direkten Verfolger Elmar Herne.

Endlich wieder ein Sieg

DJK Werden I gegen ETB SW Essen 30:27
Tore: Hebmüller 7, Pfeffer 7, Vollmer 6, Jachens 3, Krauthausen 3, Gauselmann 2, Völker 2.
Der ETB-Fluch ist endlich gebrochen. Der erste Sieg gegen die Schwarz-Weißen seit einer gefühlten Ewigkeit ließ die Grün-Weißen jubeln. Damit bleiben die Löwentaler den Spitzenteams Uerdingen und Saarn auf den Fersen.
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine ausgeglichene, umkämpfte Partie, in der sich beide Mannschaften nichts schenkten. Der Gast ging mit einer 14:13 Führung in die Pause. Nach dem Wechsel konnten sich die Werdener zunächst mit drei Toren, dann acht Minuten vor dem Ende mit 25:20 in Führung gehen. In der Schlussphase wurde dieser Vorsprung dann gegen den kampfstarken Angstgegner verteidigt. Nach vier bitteren Jahren wurde mal wieder ein Erfolg gegen den Ortsrivalen erreicht und so der dritte Tabellenplatz gefestigt. Doch trotz des Erfolges wird sich die Truppe von Trainer Dirk Bril weiter steigern müssen, um weiter oben mitspielen zu können. Ihr Angriff kann sich sehen lassen, nur der Tabellenführer Uerdingen hat öfter getroffen. Aber die Abwehr scheint die Achillesferse des Werdener Spiels, nur das Schlusslicht Cronenberg hat mehr Gegentore kassiert. Am 10. Dezember geht es bei Fortuna Düsseldorf weiter.

DJK Altendorf 09 gegen DJK Werden II 36:27
Tore: Gummersbach 7, Baltes 5, Brinken 5, Kuzminski 5, Gründer 3, Lueger 2.
Gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer und absoluten Aufstiegsfavoriten gelang es den Löwentalern, die Niederlage in der zweiten Halbzeit mit großem Einsatz in Grenzen zu halten. Der Kampf um den Klassenerhalt in der Bezirksliga wird richtig schwer, wenn sich die Situation im Aktivenbereich nicht endlich entspannt. Diesmal konnte die bisher noch punktlose Reserve mit nur sieben Feldspielern antreten.

DJK Altendorf 09 III gegen DJK Werden III 27:19

Auch hier führten Ausfälle von Spielern dazu, dass die Werdener mit einer Niederlage gegen den Tabellennachbarn wieder nach Hause fahren mussten. Als Tabellenfünfter ist die Mannschaft mit 8:4 Punkten jedoch voll im Soll.

Symbolträchtig: Der Werdener Sven Pfeffer obenauf.
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Die Grün-Weißen besiegten ihren kampfstarken Angstgegner ETB SW Essen. 
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