Der SC Werden-Heidhausen unterliegt in einem hochintensiven Spitzenspiel
Die Siegesserie endete

Diesmal kamen die Löwentaler einen Schritt zu spät. 
Foto: Kerstin Gohl
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Der SC Werden-Heidhausen wurde in seinem Lauf jäh gestoppt. Er hätte den Sieg verdient gehabt und wollte sich dennoch gerade mit einem torlosen Remis anfreunden. Da zischte ihm ein Sonntagsschuss ins Netz.

SuS Haarzopf gegen SC Werden-Heidhausen I 1:0
Ein bisserl albern war es schon: Ein sogenanntes Fachmagazin hatte lauthals verkündet: „Der SC Werden-Heidhausen ist der FC Bayern München der Kreisliga A Süd. Gefühlt können die Löwentaler am zwölften Spieltag bereits die Meisterschaft fix machen.“ So ein Quatsch. Zwar hatten die Schützlinge von Trainer Danny Konietzko bisher jedes Spiel der noch jungen Saison gewonnen. Doch ein Alleingang im Titelrennen war nun wirklich nicht zu erwarten. Immerhin stehen mit dem FSV Kettwig, dem überraschend starken SV Leithe und vor allem den Haarzopfern drei hartnäckige Konkurrenten Gewehr bei Fuß. Zwei dieser Duelle konnten schon gewonnen werden, doch im dritten Versuch endete die Serie. Allerdings war der Haarzopfer Sieg unverdient. Die Gastgeber versuchten gar nicht erst, wirklich mitzuspielen. Vielmehr verwickelten sie die Löwentaler in hochintensive Zweikämpfe und schafften es so, einen Spielfluss zu unterbinden. Werden hatte dennoch zahlreiche Chancen und erzielte auch ein Tor, welches aber abseits gegeben wurde. Fälschlich? Zumindest der SC hatte diese Situation anders gesehen. Allerdings kamen auch von Haarzopfer Seite Kritik an so manchen Entscheidungen des Schiedsrichters. Dem schien das Ganze aber zu gefallen, denn er legte noch drei Minuten Nachspielzeit obendrauf. Die letzte Chance für Werden, doch noch als Sieger nach Hause zu fahren? Von wegen! In der 92. Minute ballerte ein Haarzopfer einfach mal drauf und entschied mit diesem Sonntagsschuss die Partie.

Einseitige Begegnung

SC Werden-Heidhausen Damen gegen ESG 99/06 14:0
Eine einseitige Begegnung erlebten die Zuschauer. Nachdem sie vor lauter Langeweile einzunicken drohte, durfte Torhüterin Nina Schmidt im zweiten Durchgang vorne mitmischen. Für sie ging Nele Bielefeld zwischen die Pfosten und berichtete wahrheitsgemäß: „Ich habe den Ball vielleicht dreimal aus der Nähe gesehen.“ Die drückende Überlegenheit wurde auch in ein entsprechend hohes Ergebnis umgemünzt. Trainer Nils Franke durfte eifrig notieren: Bis zum Halbzeitpfiff trafen Cathi Will dreimal und Lara Heumann sowie Emily Stockter jeweils doppelt. Mit 7:0 wurden also die Seiten gewechselt. Im zweiten Durchgang ließen die Gastgeberinnen nicht nach und machten es zweistellig. Nina Schmidt tobte sich im Sturm aus und durfte zweimal jubeln, weiterhin waren Bille Jacobs, Annika Muth, Liz Neumann, Emily Stockter und Cathi Will erfolgreich.
Nun kommt mit der Reserve des Landesligisten Rot-Weiss Essen ein ganz anderes Kaliber ins Löwental. Nur zwei Tage später geht’s im Kreispokal zum Landesligisten Frintrop.

FC Stoppenberg II gegen SC Werden-Heidhausen II 2:5
Die Werdener Reserve legte wieder los wie die Feuerwehr. Nach zehn Minuten hatten Tim Kreutzadler und Bastian Bugs ein 2:0 herausgeschossen. Doch wie schon in der Vorwoche ließ der SC seinen Gegner wieder aus der Umklammerung. Folge waren zwei Gegentore, zur Pause stand es also wieder Unentschieden. Aber diesmal rafften sich die Löwentaler wieder auf und dominierten die Partie. Innerhalb von sechs Minuten wurde die Partie entschieden. Zunächst gelang Jonas Graf ein Doppelschlag, dann verzierte Sebastian Hüsken den Sieg noch mit einer Kirsche obendrauf.

DJK Mintard III gegen SC Werden-Heidhausen III 7:4
Was für ein verrücktes Spiel in der Mintarder Aue. Zunächst lief alles nach Plan. Die höher gewetteten Gastgeber bedrängten das Tor der Löwentaler und erzielten in der ersten Halbzeit fünf Treffer. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste aber einige Zähne zu und verkürzten. Bis zur 55. Minute hatten Senk, Rath und Khelaifa getroffen. Als nach einer Stunde Bill sogar das 4:5 erzielte, schien alles möglich. Erst jetzt machten die Hausherren wieder mit und sicherten sich mit zwei späten Toren doch noch den Sieg.

So rollt’s Leder

Sonntag, 11. November
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen Damen gegen Rot-Weiss Essen II, Löwental.
13 Uhr: ESG 99/06 II gegen SC Werden-Heidhausen II, Hubertusburg.
13 Uhr: Preußen Eiberg II gegen SC Werden-Heidhausen III, Sachsenring.
15 Uhr: ESG 99/06 gegen SC Werden-Heidhausen I, Hubertusburg.
Dienstag, 13. November
19.30 Uhr: Adler Union Frintrop gegen SC Werden-Heidhausen Damen, Wasserturm.

Diesmal kamen die Löwentaler einen Schritt zu spät. 
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Auch Tobias Kammann konnte die erste Saisonniederlage nicht verhindern. 
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Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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