Der SC Werden-Heidhausen mit Wahnsinnsspielen in Kettwig und Schönebeck
Siegtreffer in der Schlussminute

In der Schlussminute bugsierte Heiko Wirtz das Leder über die Linie. 
Foto: Gohl
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  • In der Schlussminute bugsierte Heiko Wirtz das Leder über die Linie.
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Der SC Werden-Heidhausen ist seinen ambitionierten Zielen mit mächtigen Schritten entgegen gestiefelt. Die Alten Herren zogen ins Pokalhalbfinale ein und die erste Mannschaft marschiert unaufhaltsam in Richtung Meisterschaft.

FSV Kettwig gegen SC Werden-Heidhausen 1:2
Der Tabellenführer lieferte beim Zweiten kein gutes Spiel ab. Dennoch sprangen unterm Strich drei Punkte heraus. Gerade in der ersten Halbzeit war Kettwig das bessere Team und ging auch verdient in Führung. Stefan Lössner hatte gegen seinen alten Verein getroffen. Nach dem Seitenwechsel kam der SC nur schwer in Fahrt, dem Spiel nach vorne fehlte der letzte Druck. Dennoch ergaben sich Torchancen, denn die Gastgeber wirkten in der Schlussphase nicht mehr frisch genug und ließen es an der nötigen Konzentration fehlen. Prompt glich Kevin Hougardy aus. In der Schlussminute kam dann sogar noch der Siegtreffer obendrauf. Heiko Wirtz bugsierte das Leder über die Linie und verschwand unter einer Jubeltraube. Ganz am Ende hatte Werden Glück, als der Schiedsrichter ein Handspiel übersah. Fällt nun daheim gegen die Burgaltendorfer Reserve der hundertste Saisontreffer?

Heisinger SV II gegen SC Werden-Heidhausen II 3:4
Hoch verdienter Sieg an der Uhlenstraße. Bis auf eine unkonzentrierte Schlussphase hatten die Löwentaler alles im Griff und gingen auch früh in Führung, die Jonas Graf kurz vor der Pause noch ausbaute. Der einwechselte Felix Rensing erhöhte und legte nach einem Heisinger Elfmetertreffer auch das 4:1 nach. Die Gastgeber kamen dann noch einmal gefährlich nahe.

SpVgg Steele III gegen SC Werden-Heidhausen III 10:1
Nichts zu bestellen gab es für die Werdener Dritte. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff lagen die Löwentaler bereits mit 0:8 hinten, ehe Alexander Jostes zumindest den Ehrentreffer erzielen konnte.

Ein Elfmeterkrimi der Extraklasse

SG Schönebeck gegen SC Werden-Heidhausen Alte Herren 13:14
Im Stadtpokal reisten die Alten Herren des SC Werden-Heidhausen zur favorisierten SG Schönebeck. Nach einem gegenseitigen Abtasten in der Anfangsphase gingen die Werdener in der 25. Minute durch Timo Schneider in Führung. Kurz vor der Pause kamen die Hausherren mit einem Kopfball zum Ausgleich. Die zweite Halbzeit sah Angriffe der Gastgeber und nur seltene Konter der Werdener. Durch eine herausragende Torwartleistung von Rheza Bashipour und auch ein wenig Glück retteten die Gäste das Remis über die Zeit. In der Nachspielzeit ging die Heimmannschaft vermeintlich entscheidend mit 3:1 in Front. Niemand glaubte mehr an die Löwentaler. Doch mit einer unglaublichen Energieleistung gelangen der Anschlusstreffer durch Sebastian Paas und kurz danach das viel umjubelte 3:3 durch Dirk Grah. Es folgte ein Elfmeterkrimi der Extraklasse. Der erste Werdener Schuss verfehlte sein Ziel, aber die nächsten wurden verwandelt. Nach und nach mussten alle Spieler antreten, selbst die Torhüter. Nachdem alle 22 Akteure geschossen hatten, stand es mit 13:13 immer noch unentschieden. Die Nerven lagen blank und der erste Schönebecker trat zu einem zweiten Mal an. Dessen Schuss konnte Rheza Bashipour mit einer Glanzparade meistern. Nun lag alles an Dirk Grah. Er behielt die Nerven und traf, der Jubel über den erstmaligen Einzug ins Halbfinale kannte keine Grenzen. Dort spielt man nun am 15. Juni beim ESC Rellinghausen und SC-Coach Andreas Selzener versucht sich als Orakel: „Vielleicht wird aus unserem Frühjahrs- sogar noch ein Sommermärchen?“

So rollts Leder

Sonntag, 14. April
11 Uhr: SC Werden-Heidhausen III gegen Fortuna Bredeney III, Löwental.
13 Uhr: SC Werden-Heidhausen II gegen FSV Kettwig II, Löwental.
15 Uhr: SC Werden-Heidhausen I gegen SV Burgaltendorf II, Löwental.

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