Gute Zusammenarbeit: „Werden hilft!“ trifft sich am Montag in den Domstuben

Einladend sieht anders aus. Wird schwer, hier am Kutel eine „Willkommenskultur“ aufzubauen.
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Der nächste Termin von „Werden hilft!“ steht vor der Tür, kurz vor Weihnachten. Am Montag, 15. Dezember, geht es um 20 Uhr in den Domstuben wieder darum, wie man Flüchtlingen helfen kann.

Vor knapp einem Monat spontan als Aktionsbündnis aufgeschlossener Werdener gegründet, nimmt „Werden hilft!“ Fahrt auf und kann über erste konkrete Schritte für eine Unterstützung der Asylbewerber berichten.
Kommenden Herbst wird die Erstaufnahmeeinrichtung an der Hammer Straße eröffnet, erste vorbereitende Bauaktivitäten sind auf dem dortigen Gelände zu beobachten. Entstehen wird ein eine Einrichtung des Landes für bis zu 800 Menschen, die Schutz in Deutschland suchen.
„Willkommenskultur“ wird bei Initiator Andreas Brinck großgeschrieben. Flüchtlingen helfen zu wollen ist gut, aber konkrete Ideen sind besser und nach den ersten Erkenntnissen der einzige Weg, tatsächlich Hilfe zu leisten.
Seit der Gründung im Facebook am 6. November hat sich ein kleines Team aufgestellt. „Leute, die frühzeitig dabei waren, konkrete Hilfe angeboten und direkt mit umgesetzt haben“, sagt Andreas Brinck, „jetzt möchten wir diesen Kreis vergrößern und noch mehr Menschen aktivieren.“
Noch bevor der Mietvertrag für die Einrichtung zwischen Stadt und Land unterschrieben ist, laufen bei Andreas Brinck und seinem Team viele der ersten Fäden zur Aktivierung zusammen.
In einem ersten persönlichen Kennenlernen mit Sozialdezernent Peter Renzel und seinem Team ging es primär darum, den Informationsfluss zwischen Stadt und Organisation zu fördern.
Bei diesem „Beschnuppern“ erfuhren die Werdener Helfer aus erster Hand Informationen zum aktuellen Stand der Planung und den Möglichkeiten, sich einzubringen und mitzugestalten. Rhena Beckmann-Fuchs von „Werden hilft!“ war überrascht: „Es ist erstaunlich, wie ernst wir genommen wurden.“

Erstes „Beschnuppern“

Ähnlich sah es Simon Müller: „Eigentlich sind solche Termine nicht mein Fall, aber die waren wirklich in Ordnung.“ Ein Mut machendes Resümee zog Stefan Dohrmann: „Wenn all das stimmt, was wir gehört haben, bin ich zuversichtlich, dass es eine gute Zusammenarbeit geben kann und wir in Essen nicht solche Zustände wie in Bayern bekommen werden.”
Peter Renzel ist an Transparenz gelegen. Zwar lässt ihm sein Terminkalender keine Chance, aber sein Team wird beim nächsten Termin von „Werden hilft!“ am 15. Dezember mit dabei sein, wird informieren und für Fragen zur Verfügung stehen. Auch wenn es im Moment nicht auf alles eine Antwort gibt, wollen sie unbeantwortete Fragen auf jeden Fall mitnehmen, um diese dann zu klären.
Außerdem wird das Team um Andreas Brinck einen Bericht über die aktuellen Aktivitäten geben. Es gibt Antworten: Wie ist der Stand der Vereinsgründung, wie werde ich Mitglied bei „Werden hilft!“, welche Möglichkeit gibt es zur konkreten Mitarbeit?

Internet

Weitere Informationen, interessante Links und angeregte Diskussionen finden sich auf der facebook-Seite der Gruppe „Werdener Flüchtlingspatenschaftsnetzwerk“ und auf der offiziellen Homepage „werdenhilft.de“.

Einladend sieht anders aus. Wird schwer, hier am Kutel eine „Willkommenskultur“ aufzubauen.
Sozialdezernent Peter Renzel.
Autor:

Daniel Henschke aus Essen-Werden

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