Polizei sucht gefährdete Fahrer
Verfolgungsfahrt über A 42 und im Stadtgebiet von Herne und Castrop-Rauxel -

Verfolgungsfahrt über A 42 und im Stadtgebiet von Herne und Castrop-Rauxel - Polizei sucht gefährdete Fahrer | Foto: Heinz Kolb
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Gelsenkirchen / Herne / Castrop-Rauxel / Münster . Nachdem ein 42-jähriger Mann am Dienstagabend (13.01., 20:55 Uhr) über die Autobahn 42 und durch das Stadtgebiet von Herne und Castrop-Rauxel vor der Polizei geflüchtet ist, ist die Polizei auf der Suche nach Fahrzeugführern, die durch die riskante Fahrt gefährdet worden sind.

Um einer allgemeinen Verkehrskontrolle an der Anschlussstelle Gelsenkirchen-Schalke zu entkommen, ignorierte der 42-Jährige die Anhaltesignale von Autobahnpolizisten. Auf seiner Flucht über die A42 in Richtung Dortmund überholte er mehrere Verkehrsteilnehmer über den Seitenstreifen und wechselte mehrmals die Fahrspuren bei einer Geschwindigkeit von bis zu 150 km/h. Die Polizisten folgten ihm. In der Ausfahrt Herne-Wanne kollidierte der Fahrer mit einem Verkehrszeichen, einem Leitpfosten und einer Schutzplanke. Entgegen der Fahrtrichtung kam er zunächst zum Stehen. Dann setzte er seine Flucht kurzzeitig als Geisterfahrer fort, wendete auf der Autobahn und fuhr in vorgeschriebener Fahrtrichtung weiter in Richtung Dortmund.

An der Anschlussstelle Herne-Baukau fuhr der 42-Jährige in das Stadtgebiet Herne ab und weiter in Richtung Castrop-Rauxel. Dabei missachtete er mehrere rote Ampeln, fuhr Geschwindigkeiten bis zu 120 km/h, überholte riskant andere Verkehrsteilnehmer und fuhr immer wieder in den Gegenverkehr. Die Verfolgungsfahrt setzte sich über die Pöppinghäuer Straße bis ins Stadtgebiet Castrop-Rauxel fort. Von der Habinghorster Straße wechselte der 42-Jährige wieder auf die A42 in Richtung Duisburg und verließ diese an der Anschlussstelle Herne-Börning. In einem angrenzenden Industriegebiet fuhr er schließlich in eine Sackgasse und stieg aus dem Fahrzeug aus. Dort nahmen die Beamten den Mann widerstandslos fest.

Eine Kontrolle ergab, dass der 42-Jährige mit deutscher Staatsangehörigkeit nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war und kein aktueller Versicherungsschutz für seinen Opel bestand. Zudem führte er seinen Pkw nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Beamten stellten sein Auto sicher. Den Gelsenkirchener erwarten nun mehrere Strafverfahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist keine Person zu Schaden gekommen. Dennoch bittet die Polizei Fahrzeugführer, die durch den Fahrer gefährdet oder geschädigt wurden, sich bei unter der Rufnummer (0251) 275-0 zu melden.

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Heinz Kolb (SPD aus Gelsenkirchen

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