CDU begrüßt den Rückgang von Spielhallen in GE

Julian Pfeifers: Der Wildwuchs bringt vielfältige Probleme mit sich

Besonders in den vergangenen zwanzig Jahren hat der Betrieb von Spielhallen in den Ruhrgebietsstädten immens zugenommen. Auch Gelsenkirchen konnte sich bis dato kaum gegen die Zunahme des Angebotes an Glücksspielen und die damit verbundenen Gefahren der Spielsucht wehren. Seit Jahren forciert die CDU daher ihre Bemühungen, um dem aus ihrer Sicht entstandenen Wildwuchs Einhalt zu gebieten.

Julian Pfeifers, Fraktionsgeschäftsführer der CDU: „Der Wildwuchs an Spielhallen und die sich daraus im Umfeld entwickelnden Probleme sind uns schon ganz lange ein Dorn im Auge. Wir haben deswegen beim Abschluss des Koalitionsvertrages mit der SPD größten Wert darauf gelegt, der über die vergangenen Jahre unkoordinierten und über das gesamte Stadtgebiet zu beobachtenden Ausbreitung von Spielhallen entgegenzuwirken. Der nunmehr von der Verwaltung eingeschlagene “Abschmelzungsprozess“ der Spielhallenlandschaft durch gütliche und außergerichtliche Einigungen mit den Betreibern über den schrittweisen Abbau von Spielgeräten erreicht genau das angestrebte Ziel, um langwierige und unsichere Prozessausgänge zu vermeiden und den Bestand deutlich zu reduzieren. Dass der Landesgesetzgeber bei der Neuordnung des Glücksspielstaatsvertrages nun eine umfassende Kehrwende hinlegen soll, ist kaum vorstellbar.“

Autor:

Gabriele Zyla (CDU) aus Gelsenkirchen

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