Die Stadt sucht interessierte (Quer-)Einsteiger für die Kindertagespflege
Zukunftsträchtige Arbeitsmöglichkeit

Nicole Schmidt, Holle Weiß und Anne Heselhaus (v.l.n.r.) freuen sich auf neue Tagesmütter und Tagesväter für die Kindertagespflege.Foto: Fotini Kouneli
  • Nicole Schmidt, Holle Weiß und Anne Heselhaus (v.l.n.r.) freuen sich auf neue Tagesmütter und Tagesväter für die Kindertagespflege.Foto: Fotini Kouneli
  • hochgeladen von silke sobotta

Die Kindertagespflege ist ein wichtiger Baustein für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Doch auch als Arbeitsfeld ist sie für Interessierte attraktiv.

Um mehr Menschen als Tagesmütter und Tagesväter für die Kindertagespflege zu gewinnen, intensiviert die Stadt bereits seit längerer Zeit ihre Werbung zu diesem Thema. Auch in diesem Jahr gehen die Bemühungen weiter.
"Wir wollen zum einen den Eltern der Kleinkinder in dieser Stadt zeigen, was für eine großartige Betreuungsmöglichkeit die Kindertagespflege bietet", so Holle Weiß, die Betriebsleiterin von GeKita. "Doch auch als Arbeitsfeld ist der Beruf als Tagesmutter oder Tagesvater besonders attraktiv und darauf wollen wir potenzielle Interessenten aufmerksam machen", ergänzt sie nachdrücklich.

Fast 400 Plätze stehen bereits zur Verfügung

Seit 2007 qualifiziert GeKita Tagesmütter und -väter, sodass derzeit fast 400 Plätze in der Kindertagespflege angeboten werden können.
"Unser Ziel ist es, die Kinder möglichst früh zu erreichen. Deswegen ist die Kindertagespflege ein besonders wichtiger Baustein für die frühkindliche Entwicklung vieler Kinder in der Stadt", so Anne Heselhaus.
Die Dezernentin für Kultur, Bildung, Jugend, Sport und Integration verrät auch, dass sich das Angebot großer Beliebtheit bei den Familien erfreut: "Es ist ein passgenaues und vor allem verlässliches Angebot, daher sind wir stetig dabei, den Ausbau weiter voranzutreiben".
Vor dem Inkrafttreten des städtischen Angebots, war das Betreuungsverhältnis zwischen Kindertagespersonal und Eltern privatrechtlich geregelt und damit für beide Parteien ein unsicherer Zustand.

Perspektive auch für Quereinsteiger

Besonders wichtig für die Erweiterung des Angebots sei vor allem die Akquise von geeignetem Personal. Besondere Voraussetzungen müssen dafür zunächst nicht mitgebracht werden, auch für Quereinsteiger sei die Fortbildung zur Kindertagesperson eine attraktive Möglichkeit.
"Das wichtigste ist, dass die Personen Spaß an der Arbeit mit kleinen Kindern haben und bereit sind, die Qualifikation mit Ehrlichkeit und Transparenz durchzuziehen", erläutert Projektkoordinatorin Nicole Schmidt.
Neben Routineprüfungen wie gesundheitlichen Checks und der Prüfung des Führungszeugnisses, werden die Anwärterinnen und Anwärter in vielen verschiedenen Bereichen geschult. Von den rechtlichen Grundlagen über pädagogisches Fachwissen bis hin zum Basis-Wissen im Bereich Ernährung: "Die Ausbildung ist intensiv, aber auch abwechslungsreich. Neben der Theorie, legen wir natürlich einen großen Schwerpunkt auf die Praxis", erläutert Holle Weiß.
Besonders für Eltern sei die Fortbildung eine gute Möglichkeit, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen. "Die Tagesmütter und -väter können in ihren eigenen Wohnungen arbeiten, wenn die Räumlichkeiten dafür ausreichend sind", so Weiß.

Neuer Imagefilm soll neues Personal locken

Eine Voraussetzung sei dies jedoch nicht. Tagesmütter und -väter, die lieber außerhalb des eigenen Zuhauses arbeiten möchten, können dies auch in sogenannten "Mini-Kitas" tun. Die kindgerecht ausgestatteten Räume werden eigens von der Stadt angemietet und stehen für qualifiziertes Personal mietfrei zur Verfügung.
Eine Neuigkeit in diesem Jahr ist der neue Film, der eigens für die Bewerbung der Kindertagespflege gedreht wurde.
"Die Menschen, die in diesem Film zu sehen sind, sind keine Schauspieler, sondern echte Tagespfleger. Denn niemand könnte einen besseren Einblick in diesen Beruf geben", so Nicole Schmidt.
Zu sehen ist der Werbespot auf der Website der Stadt Gelsenkirchen, sowie auf den städtischen Social-Media-Kanälen. Weitere Informationen für Eltern sowie zum Bewerbungsprozess gibt es auf www.gekita.de sowie unter Telefon 169-9840.

Autor:

Fotini Kouneli aus Gelsenkirchen

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