Keller: „Die Mannschaft muss mit Druck umgehen können“

Beim letzten Aufeinandertreffen gewann der SC Freiburg gegen Huntelaar (r.) und Co. in der Veltins-Arena mit 3:1. Die Schalker dürfen nun heute unter keinen Umständen verlieren. Foto: Gerd Kaemper
  • Beim letzten Aufeinandertreffen gewann der SC Freiburg gegen Huntelaar (r.) und Co. in der Veltins-Arena mit 3:1. Die Schalker dürfen nun heute unter keinen Umständen verlieren. Foto: Gerd Kaemper
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Um 15.30 Uhr ist es soweit, dann zählen keine Ausreden mehr und der bisherige Saisonverlauf ist so interessant wie ein unbelegtes Knäckebrot. Der FC Schalke 04 darf am letzten Spieltag in Freiburg nicht verlieren. Ansonsten verspielt man ganz viel.

Dieses Duell verspricht noch einmal richtig Spannung und stellt vieles in den Schatten. Statistiken interessieren heute auch nicht, denn heute zählt zumindest für den S04 nur eines: nicht verlieren! Gewinnen die Gastgeber aus dem Breisgau, ziehen sie am letzten Spieltag an den „Königsblauen“ vorbei auf Platz vier. Der Platz, der zur Champions League-Qualifikation berechtigt.

Schalke würde vieles verspielen. Nicht nur eine sportlich dann nur noch durchwachsene Spielzeit. Denn bei allem Respekt: Die Europa League ist für Schalke so interessant, wie Platz zwei für Bayern München. Die Mannschaft beziehungsweise viel mehr auch Trainer Jens Keller würde direkt viel Kredit verspielen. Zudem müsste Keller dann auch mit einer ganz schweren Hypothek in die nächste Saison gehen. Die Fans wären enttäuscht. Zu häufig verpasste man in dieser Saison die Big Points in wichtigen Spielen. Und: Die Planungen für die nächste Saison würden sich erheblich erschweren, da eine Menge Geld weniger eingenommen werden würde.

Bei dem heutigen Unterfangen wird auf alle Fälle Julian Draxler nach seiner Gelb-Sperre zurückkehren. Auch Sead Kolasinac ist wieder eine ernsthafte Alternative für die Startelf, aus der Michel Bastos aufgrund seiner zuletzt schwächeren Leistungen rausfliegen könnte.

Beide Teams schotteten sich in den letzten Tagen ab, verriegelten die Türen und trainierten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es zeigt, wie angespannt die Nerven sind. Der SC hat nach seiner schon jetzt starken Saison nichts zu verlieren und wird befreit aufspielen können.

Autor:

Raphael Wiesweg aus Gelsenkirchen

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