FDP: Rat muss jetzt für den A52-Ausbau stimmen

Christine Dohmann, Gladbecker FDP-Vorsitzende, begrüßt die Berliner Ergebnisse.
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  • hochgeladen von Annette Robenek

„Die Ergebnisse des Gesprächs zur A 52 in Berlin bedeuten für Gladbeck jetzt nur Eines: Am 26. November muss der Rat der Stadt Farbe bekennen und für den Ausbau der B 224 zu A 52 stimmen“ fordert die Gladbecker FDP.

Zwar sei nicht das Wunschergebnis erreicht worden, aber er gibt einen verbesserten Lärm- und Sichtschutz für Wittringen und besseren Lärmschutz für die Stadtteile Butendorf und Mitte-Ost durch Flüsterasphalt und mehr Lärmschutzwände.

Wunschvorstellung Unterflieger

Auch die FDP hat sich einen längeren Tunnel gewünscht, aber in einem politischen Kompromiss erreicht man selten alle Ziele. Der sogenannte Unterflieger wäre ohnehin immer mehr eine Wunschvorstellung als eine konkrete planungstechnische Variante gewesen.

Die FDP ist davon überzeugt, dass die Gladbecker Delegation, das Mögliche für Gladbeck in den schwierigen Verhandlungen herausgeholt hat. Das Ergebnis ist besser als alles, was bislang auf dem Tisch lag.

Nadelöhr

Wer jetzt behauptet, die Verhandlungen seien komplett gescheitert, wie es das Bürgerforum tut, erweise Gladbeck einen Bärendienst. Wer den Autobahnausbau verweigere, sorge dafür, dass nördlich und südlich der Stadtgrenze A 52 ist, und dass Gladbeck mit seiner B 224 das Nadelöhr im nördlichen Ruhrgebiet wird. Das sei die schlechteste Lösung von allen, der zunehmende Verkehr würde die jetzt schon schwierige Situation erheblich verschlimmern.

Große Chance für Gladbeck

"Einen solchen Schaden für Gladbeck kann niemand ernsthaft wollen. Deswegen muss der Rat das beste Angebot zum stadtverträglichen Ausbau jetzt annehmen und in den nächsten Jahren mutig und visionär Konzepte für die Stadtentwicklung auf dem Dach des Tunnels gestalten. Die Möglichkeit der besseren Anbindung der südlichen Stadtteile an die Stadtmitte ist eine große Chance für Gladbeck und kann die jetzige Trennung durch die Trasse der B 224 endlich aufheben", schließt die Pressemitteilung.

Autor:

Annette Robenek aus Gladbeck

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