Hattingen und Sprockhövel
Wieder hohe Waldbrandgefahr

Archivbild Höffken - Waldbrandbekämpfung

Aufgrund des derzeit heißen und trockenen Wetters besteht aktuell eine erhöhte Waldbrandgefahr. Hat der Grasland-Feuerindex inzwischen die zweithöchste Warnstufe erreicht, zeigt auch der Waldbrand-Gefahrenindex des Deutschen Wetterdienstes für die Region Hattingen und Sprockhövel kritische Werte. Gemäß NRW-Landesforstgesetz sind Rauchen und jedes offene Feuer auch in den Wäldern von Hattingen und Sprockhövel verboten.

In diesen Sommertagen freuen sich die Menschen über das hochsommerliche Wetter. Die Kehrseite davon ist die anhaltende Trockenheit, die mit dazu beigetragen hat, dass die Böden ausgetrocknet sind. Die Regenmenge liegt in NRW seit März 2020 weit unter dem vieljährigen Mittelwert. Dadurch ist die Gefahr von Waldbränden und Bränden auf trockenen Grasflächen sehr hoch.
Bereits im Frühjahr bat Revierförster Thomas Jansen alle Hundehalter, bei Waldspaziergängen auch an den Schutz des Wildes zu denken und entsprechend ihre Hunde zu führen.

Feuerwehren sind gerüstet

Die Feuerwehren in Hattingen und Sprockhövel sind trotz Corona-Krise auch für Wald- und Flächenbrände personell, technisch und konzeptionell gut gerüstet. Sowohl Lars Engelhardt, stellvertretender Leiter der Hattinger Feuerwehr als auch Christian Zittlau, Leiter der Feuerwehr Sprockhövel, bestätigten heute, dass ausreichend Feuerwehrkräfte und Löschfahrzeuge bedarfsgerecht zur Verfügung stehen. Das gleiche gilt auch, wenn über längere Strecken Wasser zum Brandort gepumpt werden muss.
Bei einem Waldbrand in Elfringhausen Mitte Juli 2019 benötigte die Feuerwehr Hattingen allein über 10.000 Liter Wasser, um die Brandstelle umfangreich zu wässern und um ein späteres Aufflackern des Feuers zu verhindern.
In der Zeit vom 1. März bis zum 31.10. darf in NRW in den Wäldern nicht geraucht werden. Weiterhin darf im Wald und am Waldesrand weder ein Lagerfeuer angezündet noch ein Grill betrieben werden. Verstöße können laut Landesforstgesetz NRW mit Geldbußen bis zu 25.000 Euro geahndet werden.

Erklärung:
Der Grasland-Feuerindex (GLFI) ist für Deutschland ein experimentelles Flächenbrand-Frühwarnsystem des Deutschen Wetterdienstes. Es soll ähnlich wie die Waldbrandwarnstufen Aufschluss über die Gefährdung eines bestimmten Areales geben und den örtlichen Feuerwehren eine angemessene Vorbereitungszeit gewähren.

Autor:

Hans-Georg Höffken aus Hattingen

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