Fällt die Steuererhöhung in Heiligenhaus aus?

Auch Mieter werden bei der Grundsteuererhöhung zur Kasse gebeten!
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  • hochgeladen von Peter Kramer

Heiligenhauser spüren noch keine Mehrbelastung

Bereits im Februar hatte der Rat gegen die Stimmen der SPD-Fraktion und der WAHL und mit den Stimmen von CDU und FDP üppige Steuererhöhungen beschlossen, um dem Bürgermeister den Offenbarungseid vorerst zu ersparen. Bei der Gewerbesteuer hat Heiligenhaus seit dem den mit 475 Prozentpunkten kreisweit höchsten Steuersatz. Noch kräftiger wurde bei der Grundsteuer zugeschlagen: Von 410 auf 590 Punkte oder satte 44 Prozent Erhöhung!

Gerade die Grundsteuer trifft alle!

Zahlen müssen die Grundsteuer alle Grundstückseigentümer. Dabei fällt die Steuer für unbebaute Grundstücke gering aus. Ist das Grundstück aber bebaut, steigt die Steuer mit dem Einheitswert, der mit dem Verkehrswert des Grundstückes korreliert. Je wertvoller das Haus, umso höher die Steuer. Je wertvoller die Villa oder das Einfamilienhaus, je größer ein Mehrfamilienhaus und je wertvoller ein Geschäftshaus oder Gebäude eines Unternehmens ist, desto höher wird also die Grundsteuer ausfallen.

Warum war bisher von der Steuererhöhung noch nichts zu spüren?

Die Grundsteuerbescheide für 2014 sind zunächst noch mit den Sätzen des Vorjahres ergangen. Das hat damit zu tun, dass der Haushalt der Stadt erst vom Landrat des Kreises Mettmann als Kommunalaufsicht genehmigt werden muss, um rechtskräftig zu werden. Erst dann können sogenannte Nachtragssteuerbescheide über den Erhöhungsbetrag erlassen werden.

Da aber Herr Landrat Hendele selbst stark im Wahlkampf engagiert ist, hat es mit der Prüfung etwas gedauert. Erst jetzt – kurz vor der Kommunalwahl – wurde die Genehmigung erteilt. So kurzfristig, innerhalb einer Woche, wird der Bürgermeister es aber sicher nicht mehr hinbekommen, den Menschen mitzuteilen, wie hoch die Steuererhöhung für sie konkret ausfällt.

Die Rechnung vom Bürgermeister kommt noch!

Aber keine Angst, er wird allen Bürgerinnen und Bürgern schon noch seine Rechnung präsentieren. Nach der Wahl ……

Und noch später werden Mieter erfahren, was sie mehr zahlen müssen, nämlich erst mit der Nebenkostenabrechnung für 2014. Dann holt sich der Vermieter die höheren Steuern bei ihnen wieder.

Autor:

Peter Kramer aus Heiligenhaus

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