Neubau eines Mehrfamilienhauses in Heiligenhaus
Wohnen direkt neben der Kita

Bürgermeister Michael Beck (von rechts) stellte gemeinsam mit dem Bauherren Thomas Lemmerholz und seiner Frau Ioanna Lemmerholz, Diplom-Ingenieur und Architekt Raimund Hölscher und Willi Knust von den Kolping-Kindertagesstätten die Pläne für den Neubau an der Kurt-Schumacher-Straße in Heiligenhaus vor.
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  • Bürgermeister Michael Beck (von rechts) stellte gemeinsam mit dem Bauherren Thomas Lemmerholz und seiner Frau Ioanna Lemmerholz, Diplom-Ingenieur und Architekt Raimund Hölscher und Willi Knust von den Kolping-Kindertagesstätten die Pläne für den Neubau an der Kurt-Schumacher-Straße in Heiligenhaus vor.
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Innerhalb von knapp eineinhalb Jahren soll auf einer 2.000 Quadratmeter großen Grünfläche zwischen Kurt-Schumacher-Straße und Südring - also im Stadtteil Heide - ein Mehrfamilienhaus mit Kindertageseinrichtung gebaut werden.

Diese freudige Nachricht verkündete Bürgermeister Michael Beck diese Woche gemeinsam mit Siegfried Peterburs, Technischer Dezernent, und Thomas Langmesser, Fachbereichsleiter Jugend, sowie mit dem Bauherren Thomas Lemmerholz und dem zuständigen Architekten Raimund Hölscher.

"Wir fühlen uns hier sehr wohl!"

"Wir fühlen uns in Heiligenhaus sehr wohl und wissen, dass Kinder unsere Zukunft sind", so Thomas Lemmerholz, von der Thomas Lemmerholz Vermögensverwaltungs UG & Co. KG. Für ihn und seine Frau Ioanna sei es daher keine schwere Entscheidung gewesen, in ihrem Wohnort einen höheren siebenstelligen Betrag zu investieren, um das Bauvorhaben zu ermöglichen.

Und zu diesem gehören ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten und eine dreigrüppige Einrichtung mit 70 bis 75 Betreuungsplätzen für Kinder über und unter drei Jahren. "Voraussichtlich werden in zwei Gruppen Kinder unter drei Jahren aufgenommen und in der dritten werden ausschließlich Kinder über drei Jahre betreut", so Willi Knust, Geschäftsführer der Kolping-Kindertagesstätten, die Träger der neuen Einrichtung werden. "Das Konzept, eine Kita in ein Wohnhaus zu integrieren finde ich gut", so Knust weiter. "In Velbert haben wir damit sehr gute Erfahrungen gemacht." Denn in der Nachbarstadt betreibt Kolping-Kindertagesstätten bereits sieben Kitas. "Was bei uns stets im Fokus steht, ist die enge Zusammenarbeit und der Austausch mit den Eltern", sagt der Geschäftsführer. "Das soll auch in Heiligenhaus nicht anders sein." Ob Spielgeräte für die Außenanlage oder Farben und Möbel für die Gruppenräumen - alles soll gemeinsam vereinbart werden.

Bis es soweit ist, müssen zunächst die Pläne des Architekturbüros Schönborn und Hölscher umgesetzt werden. "Die besondere Herausforderung liegt darin, dass das Gelände sehr abschüssig ist", informiert Diplom-Ingenieur und Architekt Raimund Hölscher. Eine Terrassen-Bauweise sei die Lösung, damit verhindere man auch, den Bewohnern der umliegenden Gebäude die Sicht zuzubauen. Außerdem müsse das Gelände an einigen Stellen aufgeschüttet werden. "Die Kita mit Zugang an der Kurt-Schumacher-Straße wird 625 Quadratmeter umfassen. Die Gruppenräume sind zur Grünfläche ausgerichtet, die Nebenräume liegen auf der anderen Seite", führt der Architekt aus. Alles verteile sich auf einer Etage, was darüber liegt, sind die Garagen für das Mehrfamilienhaus. "Die insgesamt sieben Wohneinheiten liegen in dem anderen Riegel des Komplexes. Zwei große Wohnungen im Erdgeschoss, drei Wohnungen im 1. Obergeschoss und zwei Penthaus-Wohnungen im 2. Obergeschoss." Großzügige Balkone und Dachterrassen sowie ein Aufzug sorgen für Wohnqualität. "Es handelt sich überwiegend um Vier-Raum-Wohnungen, hiernach ist der Bedarf am größten", weiß Hölscher. Größentechnisch liegen die barrierefreien Wohnungen zwischen 60 und 110 Quadratmetern.

Der Zeitplan ist straff!

Der Zeitplan ist straff, schließlich soll die Kita zum Kita-Jahr 2020/2021 ihren Betrieb aufnehmen. "Wir werden Ende Februar den Bauantrag stellen und möchten im Sommer 2019 mit dem Bau beginnen", so Raimund Hölscher. "Die Bautermine sind unverrückbar!" In diesem Zusammenhang weist Siegfried Peterburs darauf hin, dass der Neubau als Entree des sich dahinter befindlichen Baugebietes betrachtet werden kann. "Hier werden 60 Bau-Einheiten entstehen, wir rechnen im frühen Herbst mit dem Baurecht." Mit der erforderlichen Rodung des Baumbestandes wird bereits im Februar begonnen.

Provisorische Kindertagesstätte

Wegen des großen Bedarfs an Betreuungsplätzen für Kinder möchte die Stadt Heiligenhaus übrigens gemeinsam mit Kolping-Kindertagesstätten bereits im Vorfeld eine provisorische Kindertagesstätte einrichten. "Dafür haben wir die Räumen der ehemaligen heilpädagogischen Kita an der Tüschener Straße vorgesehen", sagt Thomas Langmesser. Wann es mit den zwei Gruppen dort losgehen kann, steht noch nicht fest. "Wir werden ab sofort Stellen für Erzieherinnen ausschreiben", versichert Willi Knust. Er sieht es als Vorteil, die Kita so langsam aufzubauen, das helfe dabei, eine ausgewogene Altersmischung der Jungen und Mädchen zu erreichen. "Außerdem werden die Kinder miterleben, wie ihre eigentliche Kita entsteht."

Bürgermeister Michael Beck (von rechts) stellte gemeinsam mit dem Bauherren Thomas Lemmerholz und seiner Frau Ioanna Lemmerholz, Diplom-Ingenieur und Architekt Raimund Hölscher und Willi Knust von den Kolping-Kindertagesstätten die Pläne für den Neubau an der Kurt-Schumacher-Straße in Heiligenhaus vor.
An der Kurt-Schumacher-Straße soll ein Mehrfamilienhaus mit Kindertageseinrichtung entstehen.
Autor:

Maren Menke aus Velbert

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