FDP Hemer
Interessant war`s: Digitaler Bürgerstammtisch der FDP Hemer zum Thema "Älter werden in der Gemeinde - Doch was tun, wenn es Probleme gibt?"

Auch diesen Monat fand der Liberaler Bürgerstammtisch der FDP-Hemer wieder als digitale Veranstaltung über GoToMeeting statt. Dabei konnte Ortsvorsitzende Andrea Lipproß als Gast Elke Koling zum Thema „Älter werden in der Gemeinde – doch was tun, wenn es Probleme gibt?“ begrüßen.
Elke Koling ist Fachärztin für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Geriatrie und als Leitende Oberärztin am Gerontopsychiatrischen Zentrum (GPZ) in Iserlohn tätig, das zur LWL-Klinik Hemer gehört. Zwar hatten sich dieses Mal nicht so viele Personen zugeschaltet, was wahrscheinlich am guten Wetter lag, dennoch war es eine sehr informative Veranstaltung mit einem produktiven Austausch.
Die Bevölkerung wird immer älter und hochaltriger: 2050 werden 45% der Patienten in NRW älter als 75 Jahre sein; bereits von 2010 bis 2020 stieg dieser Anteil von 24 auf 30%. Dieser Entwicklung muss bei der medizinischen Versorgung Rechnung getragen werden. Für die heimische Region hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in Iserlohn an der Hardtstraße das Gerontopsychiatrische Zentrum, das aus einer Tagesklink und einer Ambulanz besteht. Die dort behandelten älteren Menschen haben meist eine Demenzerkrankung oder eine affektive Störung. Besonderes Augenmerk legte Elke Koling auf die Demenzsprechstunde, wo eine umfassende Diagnostik und Beratung stattfindet. Sie betonte, wie wichtig es ist, dieses Thema auch mit den Angehörigen, Pflegediensten und Betreuern zu erörtern. Ein weiterer Schwerpunkt die die Begleitung von Menschen, die bereits in Heimen leben. Ein wichtiges Ziel der Behandlung ist immer, die größtmögliche Autonomie und Mitbestimmung der Patienten und Patientinnen zu wahren.
Arne Hermann Stopsack, der als Mitglied im Gesundheits- und Krankenhausausschuss des LWL diese Einrichtungen politisch begleitet, lenkte den Blick auf die Wichtigkeit von Betreuungs- und Vorsorgevollmachten. Deutlich wurde, wie wichtig Netzwerke in den Regionen sind, damit erkrankte Personen eine optimale Betreuung erhalten und möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld verbleiben können.
In der Diskussion stellte sich schnellheraus, dass es zahlreiche Schnittstellen zur kommunalen Planung der Städte gibt. So ist z. B. in unserer eher ländlich geprägten Region der ÖPNV ganz entscheidend, damit Menschen lange in ihrem Wohnumfeld bleiben können. „Diese Themen werden die Gesellschaft als Ganzes, aber auch uns in der Region, in den nächsten Jahren immer stärker beschäftigen“, so Andrea Lipproß in ihrem Fazit.

Elke Koling freute sich über das Interesse der FDP, da es ihr immer ein Anliegen sei, das Thema in Vorträgen usw. einem größeren Personenkreis zu vermitteln.

Autor:

Peter Brand (FDP) aus Hemer

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