Spartipps speziell für Mieter

Dipl. Ing. Ines Perschke (re.) und Dipl. Ing. Andrea Blömer (li.) sind die Energieberaterinnen für die Verbraucherzentrale und zuständig für den neuen Basis-Check. Mit im Bild der Energieberater der VZ,  Martin Wulf, und Ulrike Jostmann, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Iserlohn.
  • Dipl. Ing. Ines Perschke (re.) und Dipl. Ing. Andrea Blömer (li.) sind die Energieberaterinnen für die Verbraucherzentrale und zuständig für den neuen Basis-Check. Mit im Bild der Energieberater der VZ, Martin Wulf, und Ulrike Jostmann, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Iserlohn.
  • hochgeladen von Karola Schröter

„Es sind die kleinen Dinge in Summe, die CO2 einsparen und den Geldbeuetel entlasten“, erklärt Ulrike Jostmann, Klimaschutzbeauftragte der Stadt Iserlohn. Und genau diesen sind die Energieberater nun auf den Spuren.
Bisher war die Energieberatung Haussanierern vorbehalten. Ab sofort bietet die Verbraucherzentrale in Iserlohn als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen einen sogenannten Basis-Check für nur zehn Euro speziell für Mieter an. Menschen, die Transferleistungen empfangen, zahlen für solch einen Check nichts.
„Wir bieten Mietern, aber auch Eigentümern, die nichts an der Gebäudehülle verändern wollen, an, mit Hilfe unserer Energieberaterinnen vor Ort eventuelle Stromfresser zu ermitteln und Tipps zu geben, wie zukünftig der Stromverbrauch reduziert werden kann. Es geht hier also nicht um Gebäudesanierungen“, erklärt Martin Wulf, Energieberater der Verbraucherzentrale Iserlohn.
Dipl. Ing. Ines Perschke und Dipl. Ing. Andrea Blömer sind die Energie-Expertinnen, die einen Blick auf die Heizkosten- und Jahresstromabrechnung werfen und vor Ort Haushaltsgeräte, Fernseher, PC, elektrische Warmwasserbereiter und weitere Stromverbraucher unter die Lupe nehmen. Der Check dauert ungefähr eine Stunde. Aus den Angaben wird die Höhe des Energieverbrauchs eingestuft und Spartipps gegeben, und das natürlich individuell.
„Typische Stromfresser sind in erster Linie alte Elektro-Großgeräte, wie beispielsweise Kühltruhen und Kühlschränke“, weiß Dipl. Ing. Andrea Blömer. Martin Wulf ergänzt: „Der Verbrauch der Beleuchtung im Haus ist völlig überbewertet. Stromfresser sind Lampen einfach nicht.“
Neben der Geräte-Nutzung spiele auch die Bauart eines Gebäudes eine entscheidende Rolle beim Energieverbrauch sowie das Heiz- und Lüftverhalten. Von dem Umstieg zu Infrarotheizungen, die es inzwischen für Wohnräume gibt und mit denen viel geworben wird, da sie optisch ansprechend seien, halten die Experten wenig. Martin Wulf: „Sie sind für einen einzelnen Raum geeignet, aber nicht für jeden Raum im Haus beziehungsweise in der Wohnung. Denn die Strompreise sind um ein vielfaches höher, als unter anderem Öl.“ Anderes Heizverhalten und die Anschaffung eines effizienteren Gerätes senke den Verbrauch. Andrea Blömer dazu: „Aber auch durch kleine Maßnahmen wie Steckerleisten kann der Stromverbrauch gesenkt und somit der eigene Geldbeutel entlastet werden.“
Froh ist Ulrike Jostmann über das neue Angebot, denn es ist eines der ersten des Ende vergangenen Jahres verabschiedeten Iserlohner Klimaschutzgesetzes: „Es ist wichtig, in Iserlohn und Hemer eine unabhängige Beratung anzubieten. Eine solche hat uns noch im breiten Portfolio an unterschiedlichen Energieberatungsangeboten gefehlt.“
Terminwünsche für einen 10-Euro-Basis-Check können bei der Verbraucherzentrale telefonisch unter 02371/24271 besprochen werden.
Die Effizienzprüfung des Brennwert-Kessels ist für Hausbesitzer für 30 Euro möglich sowie eine ganzheitliche Beurteilung der Gebäudesituation für 60 Euro.
Eine kostenlose telefonische Energieberatung zur Gebäudemodernisierung ist möglich montags von 11 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr unter Tel. 02371/836020 und 02372/551199. Weitere Informationen gibt es außerdem im Netz unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de.

Autor:

Karola Schröter aus Hemer

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