SPD kupfert Initiative der CDU-Fraktion in Eickel ab

Andreas Barzik, Fraktionsvorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Eickel
  • Andreas Barzik, Fraktionsvorsitzender der CDU-Bezirksfraktion Eickel
  • hochgeladen von Daniela Spengler

Die CDU-Fraktion in Eickel zeigt sich erstaunt über den plötzlichen Arbeitseinsatz der SPD-Fraktion zum Thema Hundewiesen im Stadtgebiet. „Es ist schon sehr verwunderlich, dass die Genossen in Person von Frau Lukas in dieser Angelegenheit auf einen fahrenden Zug aufspringen, den die CDU in Eickel im vergangenen Monat zum Laufen gebraucht hat“, berichtet der Vorsitzende der CDU-Fraktion in Eickel, Andreas Barzik.

Die CDU-Fraktion hatte das Thema in der vergangenen Bezirksvertretung in Form eines Prüfantrages öffentlich gemacht, da viele Bürgerinnen und Bürger den Wunsch nach einer Hundewiese in Gesprächen geäußert hatten.

Hintergrund: Die Stadt Herne hat über die Bestimmungen des Landeshundegesetzes hinaus in der "Ordnungsbehördlichen Straßenverordnung", § 12, strikte Anordnungen getroffen, die Hundebesitzer dazu anhält, ihre Hunde im Stadtgebiet überwiegend angeleint zu führen.

„Hundebesitzer die in Eickel ihren Vierbeinern einen tiergerechten Auslauf ermöglichen wollen, müssen andere Gebiete aufsuchen und dafür häufig Strecken mit dem Auto auf sich nehmen. Dies ist besonders für die vielen älteren Hundebesitzer beschwerlich, unbefriedigend und wenig bürgerfreundlich“, erklärt Andreas Barzik.

„Um die Situation zu erleichtern, nutzen sehr viele Hundehalter die Möglichkeiten, ihre Tiere im Königsgruber Park auszuführen. Leider kommt es dabei - auch bei angeleinten Hunden - seit Jahren immer wieder zu zum Teil heftigen Konfrontationen zwischen Hundeführern, Spaziergängern, Radfahrern oder Joggern. Der Konflikt uferte zuletzt darin aus, dass von Unbekannten Giftköder ausgestreut wurden, um in krimineller Absicht dort Hunde zu vergiften“, so Andreas Barzik.
Den ersten Erfolg gegen diese Missstände hat die CDU in Eickel bereits in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung verzeichnen können. Die Verwaltung machte auf den entsprechenden Prüfantrag der CDU-Fraktion ein erstes Zugeständnis. Sie will nun prüfen, ob im Königsgruber Park der Bereich gegenüber des alten Lokschuppens als Hundewiese in Betracht kommt. „Dies würde allen Eickeler Hundebesitzern entgegen kommen und das Miteinander der Nutzer des Parks in geordnete Bahnen führen“, betont Andreas Barzik.

Selbstverständlich setzt sich die CDU in dieser Angelegenheit für das gesamte Stadtgebiet ein. „Der abgekupferte Prüfantrag der SPD-Fraktion für den Planungsausschuss ist deshalb schon mehr als verwunderlich“, so der Eickeler Politiker abschließend.

Autor:

Daniela Spengler aus Herne

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