Wie wollen wir Alten in Herne wohnen?

Wie entwickeln sich die Stadtzentren im demografischen Wandel? Darüber machen sich Gedanken (von links): Susanne Schübel, OB Horst Schiereck sowie Elisabeth Schlüter und Sybille Rößler-Lelikens von der VHS. Ein HCR-Bus wirbt für die Veranstaltungswoche „Alter findet Stadt?! – Die Wiederentdeckung der Mitte“.WB-Foto: Detlef Erler
  • Wie entwickeln sich die Stadtzentren im demografischen Wandel? Darüber machen sich Gedanken (von links): Susanne Schübel, OB Horst Schiereck sowie Elisabeth Schlüter und Sybille Rößler-Lelikens von der VHS. Ein HCR-Bus wirbt für die Veranstaltungswoche „Alter findet Stadt?! – Die Wiederentdeckung der Mitte“.WB-Foto: Detlef Erler
  • hochgeladen von Bernhard W. Pleuser

www.kulturzentrum-herne.de

Für OB Horst Schiereck geht es darum, wieder „die Vorteile der City zu entdecken“. Wenn man sich den demografischen Wandel anschaue, sei die Stadtentwicklung ein zentrales Thema.

Das findet auch Susanne Schübel, 1. Vorsitzende des Vereins „ID 55 – anders alt werden“. Die neue Beliebtheit der Zentren auch und vor allem bei älteren Menschen hat sie animiert, gemeinsam mit der VHS die Veranstaltungswoche „Alter findet Stadt?! – Die Wiederentdeckung der Mitte“ auf die Beine zu stellen (1. bis 9. Juni).

„Das neue Interesse der Generation 55plus am Leben im Zentrum und damit auch die Notwendigkeit, den Lebensraum Stadtmitte für diese Zielgruppe praktisch und zugleich attraktiv zu gestalten, stellt das Ruhrgebiet vor große planerische Herausforderungen“, hat OB Schiereck, Schirmherr der Veranstaltungswoche, erkannt.

Mehrgenerationhäuser und Senioren WGs

Zu den neuen Perspektiven der Stadtgestaltung gehören nach seiner Ansicht „nicht nur alternative Wohnmodelle wie Mehrgenerationenhäuser oder Senioren-WGs. Dazu braucht es auch neue Ladenkonzepte für generationenfreundliches Einkaufen oder kreative Sport-, Freizeit- und Kulturangebote. Krankenhäuser, Ärzte-, Beratungs- und Pflegezentren sind ebenso Teil moderner Stadtplanung wie ein gut getakteter, barrierefreier öffentlicher Nahverkehr.“

Vielleicht trägt „ID 55“, eine Plattform für Ideen, dazu bei, Perspektiven und Lösungen zu finden.

Die Veranstaltungswoche „Alter findet Stadt?!“ be-
ginnt am 1. Juni mit Vorträgen, Workshops und einer Ausstellung in der Herner VHS, Willi-Pohlmann-Platz (10 bis 14.30 Uhr). Gastredner ist unter anderem Reinhard Wiesemann, der als Gründer des bundesweit bekannten „Unperfekthauses und des „GenerationenKultHauses“ kreative und soziale Akzente in der Essener Innenstadt gesetzt hat. Sein Kommen zugesagt hat auch Martin F. Müller, Vizepräsident der Bundesarchitektenkammer, der fragt: „Was unterscheidet eigentlich eine Seniorenwohnung von anderen?“

Es gibt zudem die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen. Die Themen: „Wie sich Kommunen im Ruhrgebiet für eine l(i)ebenswerte Zukunft aufstellen“, „Anleitung für einen Umzug in ein neues Leben“ und „Chancen für Aus- und Weiterbildung in der zukünftigen Generationengesellschaft“.
Abgerundet wird der Kongress durch die Ausstellung „Dem Wandel Gesicht geben“ und das beliebte Fotoshooting „Gesicher des Wandels“ mit der renommierten Fotografin Bettina Engel-Albustin.

„Du hast es in der Hand“ lautet das Thema am Donnerstag, 6. Juni, 19 Uhr (VHS Herne im Kulturzentrum). Zu Gast ist der Autor und Zeichner Werner Tiki Küstenmacher („Simplify Your Life“).

Roboter als Komplize

Die US-Tragikomödie „Robot & Frank“ kann man sich am Sonntag, 9. Juni, um 11 bzw. 14 Uhr anschauen (Filmwelt Herne, Berliner Platz). Ein alternder Juwelendieb macht seinen Pflegeroboter zum Komplizen. Zu Film gehört jeweils ein Brunch.

Anmeldung und Infos: VHS-Geschäftsstellen, Tel. 02323/16 29 20 oder 16 35 84. Für „Kino & Brunch“ kann man sich nur in der Filmwelt Herne anmelden.
www.id55.de

Autor:

Bernhard W. Pleuser aus Essen-Kettwig

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