"Bittergedanken": Willy L. Bitter stellt im Kunstraum Gewerbepark-Süd aus

Freuen sich auf die Ausstellung:  Hans-Jürgen Braun (l.) und Karlernst Braun (r.) vom Gewerbepark-Süd sowie Kulturamtschefin Monika Doerr und Künstler Willy L. Bitter.
  • Freuen sich auf die Ausstellung: Hans-Jürgen Braun (l.) und Karlernst Braun (r.) vom Gewerbepark-Süd sowie Kulturamtschefin Monika Doerr und Künstler Willy L. Bitter.
  • Foto: Michael de Clerque
  • hochgeladen von Janina Rauers

"Kunst kann man nicht für sich alleine machen. Kunst ist für mich angelegt auf den Betrachter", sagt Willy L. Bitter mit Blick auf seine neue Ausstellung "Bittergedanken", die seit gestern im Kunstraum Gewerbepark-Süd zu sehen ist. Vor 20 Jahren hat er hier zum ersten Mal ausgestellt - und dem Kunstraum zu seinem Namen verholfen.

"Für uns war es damals ein Präsentationsraum. Niemand hätte damals erwartet, dass wir nach 20 Jahren weiterhin in diesem Raum zu Ausstellungen einladen würden - und das mit so vielen namhaften Künstlern", sagt Hans-Jürgen Braun vom Gewerbepark-Süd. Heute ist der Kunstraum längst eine Erfolgsgeschichte: Bedeutende Künstler wie Christo & Jeanne Claude, James Rizzi, Günther Uecker, Heinz Mack, Otto Piene, Jörg Immendorff, K.O. Götz oder Hans-Peter Feldmann haben ihre Werke hier ausgestellt.

"Kunst braucht Freiraum"

Der Raum sei bis Ende 2019 ausgebucht, sagt Kulturamtschefin Monika Doerr. Viel Licht, die Möglichkeit, Werke auch aus etwas Entfernung wirken zu lassen - Galeristen seien schnell begeistert. "Kunst braucht Freiraum und Verlässlichkeit, um sich entwickeln zu können", bedankt sie sich bei den Brüdern Karlernst und Hans-Jürgen Braun. Die Unternehmer begründen ihr Engagement mit ihrer engen Verbundenheit zum Standort: "Unsere Familie ist seit 1904 in Hilden aktiv. Wir möchten auch etwas für Hilden machen."

Zurück zur Ausstellung: Eine Schüssel, mit Gold ausgekleidet, verweist auf den hohen Stellenwert von Wasser. Etwas weiter hängt ein roter Fransenteppich - mit den dicken Fäden wurde Feldpost gebündelt, bevor sie verschickt wurde. Und die nächste Wand ist mit golden glänzender Folie behangen. Rettungsdecken, einerseits ästhetisch, sagt Bitter. Gleichzeitig verwiesen sie auf die Tragödien im Mittelmeer.

Wichtig sind Bitter die Gedanken, die die Menschen bewegen. Und so ist er nicht nur zur Vernissage, sondern auch an allen Samstagen und Sonntagen während der Öffnungszeiten vor Ort und freut sich auf einen regen Austausch mit den Besuchern.

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