Wilhelm-Busch-Schule verlängert Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv
Partnerschaft erneuert

Bei der bestehenden Bildungspartnerschaft zwischen der Wilhelm-Busch-Schule und dem Hildener Stadtarchiv werden - entsprechend den Lehrplänen für die Jahrgangsstufen - beispielsweise historische Stadtrundgänge, wie der zur Ölmühle des Ophovener Hofs, durchgeführt. Sie diente als Frucht- und Ölmühle. Ihre Stilllegung erfolgte 1934. Das Mühlengebäude ist heute eine Ruine.
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  • Bei der bestehenden Bildungspartnerschaft zwischen der Wilhelm-Busch-Schule und dem Hildener Stadtarchiv werden - entsprechend den Lehrplänen für die Jahrgangsstufen - beispielsweise historische Stadtrundgänge, wie der zur Ölmühle des Ophovener Hofs, durchgeführt. Sie diente als Frucht- und Ölmühle. Ihre Stilllegung erfolgte 1934. Das Mühlengebäude ist heute eine Ruine.
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Seit Beginn diesen Schuljahres arbeiten die drei vierten Klassen der Wilhelm-Busch-Schule (WBS) einmal wöchentlich in der „Hilden AG“. 2017 wurde erstmals eine Bildungspartnerschaft mit der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule „Wilhelm-Busch-Schule“, eine Grundschule mit zwei Standorten, und dem Stadtarchiv Hilden geschlossen.

Innerhalb dieser weiter bestehenden Bildungspartnerschaft werden beispielsweise historische Stadtrundgänge entsprechend den Lehrplänen für die Jahrgangsstufe 4 oder Besuche in der Historischen Kornbrennerei (Wilhelm-Fabry-Museum) durchgeführt. Im Stadtarchiv arbeiten die Schüler in Lerngruppen mit Archivmaterial oder erhalten eine Einführung in die Arbeit eines Stadtarchivs. Dies erfolgt im Rahmen einer festen Unterrichtsreihe für die 4. Klassen
Die Arbeitsergebnisse werden schriftlich festgehalten und es entstehen Unterrichtsmaterialien daraus, die für die nachfolgenden 4. Schuljahre weiterverwendet werden. In diesem Schuljahr profitieren also nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Lehrkräfte der WBS von der Bildungspartnerschaft NRW.

Stadteschichte erleben

Das Angebot mit dem Namen „Hilden AG“ wird in jeder Klasse für eine Stunde pro Woche durchgeführt. Die Inhalte zur Hildener Stadtgeschichte beziehen sich auf die Richtlinien für den Sachunterricht in Nordrhein-Westfalen mit den Aufgabenschwerpunkten der Klassen 3 und 4: Wohnumgebung und Heimatort; Nordrhein-Westfalen - das Land und die Städte; das Leben früher und heute; natürliche und gestaltete Umwelt; Zeiteinteilung und Zeiträume; Ich und andere; Viele Kulturen - eine Welt; Versorgung und Entsorgung; Mediengebrauch und Medienwirkung. Schwerpunkte im Schuljahr 2020/21 werden sein: Inhaltliche Betrachtung des Stadtwappens von Hilden, das Thema „Was ist STADT?" oder die Industrie-Geschichte und Landwirtschaft Hildens. Das mit den Ansiedlungen von Fabriken und der Eisenbahn eine Stadt wie zum Beispiel Hilden schnell wächst, wird genauso im Sachunterricht behandelt, wie auch das Brauchtum oder die Traditionen, die mit den „neuen Menschen“ aus anderen Ländern und Kulturen nach Hilden an die Itter kommen. Außerdem sind noch Blicke auf die Vereine in der Stadt und mehrere Hintergrundgeschichten zu Hildener Straßennamen geplant.

Die WBS mit den jeweiligen Sachunterrichts-Lehrkräften werden innerhalb der Bildungspartnerschaft von dem erfahrenen externen Archivpädagogen Thomas Bernhardt unterstützt. Er arbeitet schon seit vielen Jahren in Hilden und in Düsseldorf mit Schulklassen und Lerngruppen aus Grundschulen zusammen. Als Gründer der Geschichtswerkstatt Düsseldorf hat er innerhalb des „Offenen Ganztags“ durch NRW-Landesprogramme, zum Beispiel Kultur & Schule in zahlreichen Grundschulen an stadtgeschichtlichen Projekten gearbeitet. Er ist zudem Publizist historischer Texte und Bücher, hat als Stadtführer ausgezeichnete Ortskenntnisse und ist als gelernter Grafiker auch in der Lage, bei der Dokumentation und Gestaltung der Arbeitsergebnisse mitzuwirken.

Bei der bestehenden Bildungspartnerschaft zwischen der Wilhelm-Busch-Schule und dem Hildener Stadtarchiv werden - entsprechend den Lehrplänen für die Jahrgangsstufen - beispielsweise historische Stadtrundgänge, wie der zur Ölmühle des Ophovener Hofs, durchgeführt. Sie diente als Frucht- und Ölmühle. Ihre Stilllegung erfolgte 1934. Das Mühlengebäude ist heute eine Ruine.
Auch eine Station des historischen Stadtrundganges: Die Büste von Wilhelm Fabry.
Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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