Cappell-Höpken: Verbindung Grubenwasser-Klärwerk und Dialogforum Dinslaken/Hünxe L4N

Arnd Cappell-Höpken, CDU-Mitglied des Kreistages Wesel
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In einer Pressemitteilung erklärt Arnd Cappell-Höpken, CDU-Kreistagsmitglied des Kreises Wesel, wieso auch die Ruhrkohle AG (RAG) in das Dialogforum L4n als Mitglied mit benannt werden sollte:

Im Dezember 2018 wurde in der Zeche Prosper Haniel in Bottrop das letzte Stück Steinkohle in Deutschland gefördert. In Dinslaken ist die Zeit der Kohle schon seit Ende 2005 vorbei, als die letzte Schicht im Schacht Lohberg gefahren wurde. Daran erinnerte CDU-Kreistagsmitglied Arnd Cappell-Höpken im Umwelt- und Planungsausschuss des Kreises Wesel. Der Christdemokrat aus Hünxe verband damit eine konkrete Frage zur Zukunft des Standortes. Denn Lohberg spielt im Abwicklungs-Konzept der RAG eine herausragende Rolle: Als „Zentrale Wasserhaltung“ soll dort das Grubenwasser der sieben stillgelegten Zechen an Emscher und Lippe - Fürst Leopold, Auguste Victoria, Prosper Haniel, Amalie, Zollverein, Carolinenglück und Concordia - zusammengefasst und direkt in den Rhein gepumpt werden. Entsprechende Pläne hatte die RAG den Politikern im Kreis Wesel schon 2015 vorgestellt und die Inbetriebnahme der Lohberger Anlage für 2030 angekündigt.

Nach Einschätzung von Arnd Cappell-Höpken muss das Projekt allerdings bereits jetzt genau im Blick behalten und im Zusammenhang mit der aktuellen Diskussion um die Trasse der geplanten L4n betrachtet werden. Beispielsweise wenn es um die Straßenführung und um den Verlauf der Rohrleitungen geht, die für den Transport des Grubenwassers verlegt werden müssen. Was mit anfallendem Bodenaushub geschehen soll – und ob sich daraus möglicherweise ein Schallschutz anlegen ließe. Kurzum: welche Synergien möglich wären, wenn die Grubenwasserhaltung einerseits und die L4n sowohl bei der Planung als auch bei der Umsetzung schon möglichst früh verzahnt und gemeinsam entwickelt würden. Eine denkbar gute Plattform könnte dafür das künftige Dialogforum Dinslaken/Hünxe sein, sagt Arnd Cappell-Höpken und fordert deshalb, sinnvollerweise auch die RAG als Mitglied dieses Gremiums zu benennen.

Klarheit erhofft sich der Cappell-Höpken letztlich durch einen Sachstandsbericht, zu dem die Kreisverwaltung einen Vertreter der RAG in eine der nächsten Sitzungen des Umwelt- und Planungsausschusses einladen solle. Idealerweise sollte dabei zusätzlich auch der konkrete Standort des ebenfalls geplanten Grubenwasser-Klärwerks vorgestellt werden, denn den habe die RAG 2015 noch nicht benannt.

Autor:

Adelheid Windszus aus Hünxe

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