Ein Konzept für Letmathe
Iserlohns Stadtbaurat Thorsten Grote nimmt Stellung zu wichtigen Verkehrsprojekten in Letmathe

Stadtbaurat Thorsten Grote (hinten Mitte) erläuterte auf einem CDU-Ortstermin die Zeitpläne für diverse Verkehrsprojekte an der Lenne. Foto: Goor
  • Stadtbaurat Thorsten Grote (hinten Mitte) erläuterte auf einem CDU-Ortstermin die Zeitpläne für diverse Verkehrsprojekte an der Lenne. Foto: Goor
  • hochgeladen von Christoph Schulte

Noch vor der Sommerpause soll ein Verkehrskonzept für Letmathe, insbesondere den Bereich rund um den Bahnhof und den Ortsteil Genna, vorgestellt werden. Das erklärte Stadtbaurat Thorsten Grote Mitgliedern von CDU-Fraktion und Ortsunion Letmathe, die zu einen Ortstermin geladen hatten. Die Pläne, die er im Gepäck hatte, seien noch nicht fertig: „Wir sind in der laufenden Bearbeitung.“

Einige interessante Aspekte konnten jedoch an Ort und Stelle diskutiert werden. Zur Frage, ob die Hagener Straße geöffnet oder – das andere Extrem - zur Fußgängerzone werden soll, hat Grote eine klare Meinung: „Beides wäre fatal.“ Die jetzige Lösung mit Parkplätzen vor den Geschäften und wenig Tempo sei optimal. Auch die Führung der Buslinien habe sich bewährt. Nur am Straßenbelag müsse etwas getan werden. Denkbar wäre, am Ende der Hagener Straße weniger Verkehr einfließen zu lassen und den Platz zu vergrößern – eine Idee, die auch Karsten Meininghaus sympathisch findet.

Kreisverkehr an Hagener Straße kommt Ende 2020

Der Kreisverkehr an Hagener Straße/Schwerter Straße soll Ende 2020 in Angriff genommen werden. Den derzeitigen Schwung mit Lennepromenade und R-Cafe solle man nutzen, waren sich alle einig. Eine Weiterführung der Lenneschiene im Zuge der Regionale 2025 sei geplant, so Grote. Nach der Sommerpause soll der Antrag der beteiligten Kommunen für den ersten Stern rausgehen.

Genna immer attraktiver

Mit dem zweiten großen Thema rückte der kleine Kreis beim Ortstermin auf die andere Seite der Lenne. Genna, so die einhellige Meinung, werde immer attraktiver und ein zunehmend begehrtes Wohngebiet. Einige Ideen gebe es dazu, so zum Beispiel eine Blickachse und durchgängige Fuß-/Radwegverbindung vom Bahnhof zur Innenstadt zu schaffen. Mit den zum Teil extrem langen Wartezeiten am Bahnübergang, dem Lkw-Verkehr, fehlender Wendefläche an der Bergstraße, einem notwendigen Ausbau der Bushaltestellen sind aber auch gravierende Probleme zu lösen. Klar sei, dass die Belastung der Gennaer Straße nicht auf Null reduzierbar sei, so Grote. Am Belag werde erst 2022 etwas gemacht, nach Beendigung der Bauarbeiten.
Ebenfalls nicht zeitnah realisierbar sei ein Kreisverkehr an der Ellebrecht-Kreuzung. Dafür sei man auf Straßen NRW angewiesen, die Planung komplex. Auf die dringend notwendige Sanierung des Bereichs in diesem Jahr könne man nicht verzichten. (higo)

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