SPD Fraktion vor Ort: „Feuerwehr lserlohn leistet hervorragende Arbeit!“

„Ein Jahr nach WEKA und Stunden nach den zahlreichen Bränden in Iserlohn, war es der SPD-Fraktion noch einmal ein Bedürfnis Danke zu sagen für die hervorragende Arbeit der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dimitrios Axourgos zum Fraktion-vor-Ort-Besuch der SPD.

Das „WEKA-Drama in mehreren Akten“ beschäftige die Feuerwehr Iserlohn auch nach einem Jahr noch, so Herr Krause von der Feuerwehr. Bei einer Räumung des illegalen Lagers würde man erneut in größerem Maße aktiv werden müssen. Äußerst problematisch sei nach wie vor, dass der Inhalt der Fässer nicht bekannt sei.

Die SPD-Fraktion stellte auch besorgte Nachfragen, ob die WEKA-Katastrophe über eine etwaige Verunreinigung des Bodens und des Grundwassers negative Spätfolgen für die Sümmeraner zu befürchten seien, welche jedoch von der Feuerwehr ausgeräumt werden konnten. „Der Boden ist um das WEKA-Gelände herum sicherlich verunreinigt und muss dort saniert werden. Darüber hinaus besteht kein Grund zur Sorge.“

Neben WEKA standen weitere Themen auf der Tagesordnung. So erfuhren die Sozialdemokraten, dass die Fertigstellung des 5. Bauabschnitts aufgrund des Wetters voraussichtlich erst im März 2011 beendet sein wird. 13.373 Einsätze gab es im letzten Jahr, in dem 83 Personen von den 121 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr und den 360 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr gerettet worden sind.

„Die Feuerwehr kostet jeden Einwohner in Iserlohn 60€ pro Jahr. Das ist unterdurchschnittlich“, so der stellvertretende Leiter der Feuerwehr, Herr Vormann auf durchaus kritische Fragen in Bezug auf Einsparmöglichkeiten bei der Feuerwehr. Dennoch machte die Feuerwehr Einsparvorschläge. So solle die Wache Ober- und Untergrüne an einem Standort zusammengefasst werden.

Kein Einsparpotenzial ergebe sich laut Feuerwehraussagen bei der Aufschaltung an die Kreisleitstelle. Vier Stellen, die in Iserlohn wegfallen würden, stünden 9 neue Stellen beim Märkischen Kreis gegenüber. Eine deutlich höhere Kreisumlage wäre die Folge.

Am Ende der Veranstaltung zogen beide Seiten ein äußerst positives Fazit. „Dieser offene Austausch ist äußerst produktiv und hilfreich. Wir werden diese Veranstaltung alsbald wiederholen“, so übereinstimmend der Leiter der Feuerwehr, Christian Eichhorn, und der SPD-Fraktionsvorsitzende, Mike Janke.

Nach dem theoretischen Teil der Tagung konnten die Sozialdemokraten noch eine Führung durch den gesamten Komplex genießen.

Autor:

Lena Müllenbach aus Iserlohn

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