Die Kriminalpolizei warnt
Bänker verhindert Trickdiebstahl

Ein aufmerksamer Banker verhinderte am Donnerstag, 19. Mai, den Betrug einer 79-jährigen Iserlohnerin.

Sie hatte am Morgen einen Anruf einer weinerlichen Frau. Sie spielte die Rolle offenbar so gut, dass die Iserlohnerin glaubte, ihre Tochter am Telefon zu haben. Die Betrügerin erklärte, sie habe eine rote Ampel überfahren und dabei eine Person überfahren, die gestorben sei. Eine zweite Betrügerin übernahm und forderte einen fünfstelligen Betrag, um die Untersuchungshaft ihrer Tochter abzuwenden. Außerdem verdonnerte die Betrügerin ihr Opfer zur "absoluten Schweigepflicht". Die Seniorin fuhr zur Bank und versuchte, Geld abzuheben. Doch ihr Bank-Berater schöpfte Verdacht. Die Polizei und die echte Tochter wurden hinzu gerufen. Die hatte weder einen Unfall verursacht, noch saß sie in Untersuchungshaft.

Auflegen und die Polizei rufen

Die Polizei warnt vor derartigen Schockanrufen: Die Täter spielen ihre Rollen so perfekt, dass immer wieder ältere Menschen auf den Betrug hereinfallen. In Menden überzeugten die Täter am Donnerstag eine Seniorin, die eine hohe Bargeldsumme und eine wertvolle Münzsammlung ablieferte. Angebliche Kautionszahlungen, um einen "Gefängnisaufenthalt" wegen eines tödlichen Unfalls abzuwenden, gibt es in Deutschland nicht. Es werden auch keine Bargeld-Übergaben an der Haustür oder an irgendwelchen "Treffpunkten" vereinbart. Wer ganz sicher gehen will, dass nicht doch etwas dran ist an dem Bericht, der sollte einfach auflegen, zwei- bis dreimal tief durchatmen (auch, damit das Gespräch definitiv beendet wird) und dann den Polizei-Notruf 110 wählen.

Autor:

Lokalkompass Iserlohn-Hemer aus Iserlohn

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