Die Spaßbremsen haben gesprochen

Vor einer Woche trafen sich alle Beteiligten auf dme Hof Emde. Schon da war klar, dass sich die Verwaltung durchsetzen will.
  • Vor einer Woche trafen sich alle Beteiligten auf dme Hof Emde. Schon da war klar, dass sich die Verwaltung durchsetzen will.
  • hochgeladen von Rainer Tüttelmann

Wie zuletzt beim Ortstermin in der letzten Woche zwischen Herrn Emde, Ordnungsamt und Polizei besprochen, ist es aus Verkehrssicherheitsgründen notwendig, künftig bei Bauernmärkten und ähnlichen Veranstaltungen ein neues Parkkonzept anzuwenden. Die Stadt Iserlohn hat heute nochmals in schriftlicher Form dem Hofbetreiber Christoph Emde mitgeteilt, unter welchen Voraussetzungen er künftige Veranstaltungen auf seinem Bauernhof durchführen kann.

Aufgrund von Beschwerden und den Feststellungen der städtischen Überwachungskräfte beim letzten Bauernmarkt im September kann das jahrelang geduldete Parkverhalten der Veranstaltungsbesucher nicht mehr toleriert werden. Durch das Parken auf beiden Seitenstreifen der Schirrnbergstraße ist es gerade für Fußgänger immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen, da sie zwangsläufig die Fahrbahn als Gehweg nutzen mussten. Ein erstes Gespräch dazu hat bereits unmittelbar nach dem Bauernmarkt zwischen Veranstalter und Ordnungsbehörde stattgefunden.

Für künftige Veranstaltungen ist es notwendig, zu den bisherigen Verkehrsregelungen weitere Maßnahmen zu treffen:
Bisher galt eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf der Schirrnbergstraße im Bereich des Anwesens auf 30 Stundenkilometer und Haltverbote im Einmündungsbereich Alte Poststraße / Schirrnbergstraße, um das Parken im unmittelbaren Einmündungsbereich zu verhindern.
Hinzu kommt ab sofort, dass das Parken künftig nur auf einem Seitenstreifen - auf der gegenüberliegenden Hofseite - akzeptiert wird. Hier erfolgt eine Beschilderung mit den Verkehrszeichen “Parkplatz” und dem Zusatzschild "auf dem Seitenstreifen" . So können die Verkehrsteilnehmer erkennen, dass das Parken in diesem Bereich ausdrücklich erlaubt ist. Der Seitenstreifen auf der Hofseite steht ausschließlich den Fußgängern zur Verfügung, damit diese ungefährdet zum Hof Emde bzw. zurück zu ihren Fahrzeugen gelangen können. Hierfür ist es notwendig, diesen Seitenstreifen mit Baken entsprechend von der Fahrbahn abzugrenzen, damit den Verkehrsteilnehmern verdeutlicht wird, dass hier keine Fahrzeuge abgestellt werden dürfen. Zusätzlich erfolgt eine Beschilderung mit dem Verkehrszeichen “Haltverbot” mit dem Zusatzschild "Haltverbot auch auf dem Seitenstreifen". So ist gewährleistet, dass die Besucher nach dem Abstellen ihrer Fahrzeuge nur die Schirrnbergstraße überqueren müssen, um dann gesichert zum Hofgelände zu gelangen.
Die gesamte Beschilderung kostet den Veranstalter rund 400 Euro. Das sind zirka 250 Euro Mehrkosten im Vergleich zu den bisherigen Veranstaltungen. Darüber hinaus bleibt es ihm unbenommen, weiterhin Parkplätze auf seinem Grundstück anzubieten.

Die Stadt wird alles dafür tun, dass es auch weiterhin möglich ist, größere Veranstaltungen wie zum Beispiel demnächst “Weihnachtliches Barendorf” oder Eishockeyspiele am Seilersee in Iserlohn stattfinden zu lassen. Grundsätzlich ist es dabei jedoch notwendig, die bisherigen Parksituationen zu überdenken und gemeinsam mit den Veranstaltern und der Polizei verkehrssichere Parkkonzepte zu entwickeln.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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