"Sprache ist der Schlüssel zur Welt"
Iserlohner DRK-Kita "Henry" im Bundesförderprogramm "Sprache verbindet"

Die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag (2.v.r.) informierte sich zusammen mit der Iserlohner SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Eva Kitz (2.v.l.) bei DRK-Geschäftsführer Michael Vucinaj, Einrichtungsleiterin Kerstin Helmering (re.) und der Sprach-Fachkraft Jutta Kaltenbach über das Konzept des neuen Sprach-Kindergartens an der Gerichtstraße. Foto: Schulte
  • Die heimische Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag (2.v.r.) informierte sich zusammen mit der Iserlohner SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Eva Kitz (2.v.l.) bei DRK-Geschäftsführer Michael Vucinaj, Einrichtungsleiterin Kerstin Helmering (re.) und der Sprach-Fachkraft Jutta Kaltenbach über das Konzept des neuen Sprach-Kindergartens an der Gerichtstraße. Foto: Schulte
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"Jeden Euro, den wir hier und heute in die Sprachförderung der Kinder investieren, brauchen wir später nicht im Sozialbereich zu zahlen", betonte Dagmar Freitag bei ihrem Besuch im Kindergarten "Henry".

Von Christoph Schulte

Iserlohn. Die Kita in Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes an der Gerichtstraße besuchen aktuell knapp 90 Kinder aus 15 Nationen, davon rund 70 Prozent mit Migrationshintergrund.
"Doch teilweise vorhandene Sprachbarrieren finden sich längst nicht mehr nur bei ausländischen Familien", konnte Sprach-Fachkraft Jutta Kaltenbach berichten, deren halbe Stelle aus dem Bundesförderprogramm "Sprach-Kitas" finanziert wird, "vielmehr ist die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung daran schuld. Wer immer mehr Zeit mit Laptop und Smartphone verbringt, unterhält sich eben weniger mit seinem Nachwuchs." Eines sei aber sicher: Die Kinder - egal welcher Nationalität oder Konfession - können nichts dazu.
Umso wichtiger sei es deshalb, die Kinder bereits früh in den entsprechenden Tageseinrichtungen zu fördern. "Bildung ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die uns alle angeht", ergänzte die heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag
Auch wenn die Bundesförderung zunächst bis Ende 2020 begrenzt sei, wolle sie sich für eine Fortsetzung einsetzen. "Schließlich ist die Dauerhaftigkeit eines solchen Projektes immens wichtig und Investitionen in die Bildung einfach das Beste, was wir tun können." - ganz nach dem Titel des Förderprogramms: Sprache ist der Schlüssel zur Welt!

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