Schulbündnis möchte einen externen Gutachter

Die Fraktion von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen, FDP und Die Linke werden mit einem gemeinsamen Antrag in die Ratssitzung am 08.01.2013 gehen.

"Wir werden den Antrag stellen, den Ratsbeschluss zur Errichtung einer 2. Gesamtschule in Hennen im Jahr 2013 aufzuheben. In Anbetracht der verwaltungsgerichtlichen Entscheidung wird eine solche von uns favorisierte Schule nicht zum Schuljahr 2013/2014 an den Start gehen können. Wir bedauern hierbei besonders, dass die Eltern mit ihren Kindern nicht wie von uns vorgesehen die Entscheidung über die Errichtung einer zweiten Gesamtschule treffen durften und damit erneut dem Elternwillen nicht entsprochen werden kann."
Es öffnet sich ein neues Zeitfenster. Diese Zeit wollen wir jetzt nutzen, indem ein unabhängiger externer Gutachter beauftragt wird, ein Konzept zur zukünftigen Schulentwicklung unter Einbeziehung aller Schulformen und Gebäude zu erarbeiten. Dieses Gutachten soll nach der Sommerpause vorgelegt werden, so dass sich bis zum Ende 2013 daran die politische Beratung und Beschlussfassung anschließen kann.
Da es politische Aufgabe ist, dem Gutachter Leitlinien an die Hand zu geben, soll der Gutachter bei der Überplanung der zukünftigen Schullandschaft folgende Punkte berücksichtigen.
1. Oberste Priorität hat der Elternwille. Daher ist dafür zu sorgen, dass künftig mehr Gesamtschulplätze zur Verfügung stehen. Zudem sind Antworten auf das geänderte Wahlverhalten der Elternschaft (Stichwort: Hauptschule) zu entwickeln.
2. Für alle Schulformen und an allen Standorten sind vergleichbare Bedingungen und vergleichbare Schulgrößen herzustellen. Provisorien und Dependance-Lösungen, aber auch überdimensionierte Schulen sind abzulehnen.
3. Der Schulstandort Hennen ist durch ein bedarfsgerechtes weiterführendes Schulangebot zu sichern.
4. Die Frage der Inklusion ist in die Planungen mit einzubeziehen.

Wir sind weiterhin der Auffassung, dass diese Ziele am sinnvollsten und ohne ansonsten notwendige massive Eingriffe in die gesamte Schullandschaft, durch die Einrichtung einer Gesamtschule am Standort Hennen erreicht werden können. Wir glauben, dass auch jede andere Lösung einen vergleichbare Investition darstellen dürfte. Wir sind aber offen, eine andere geeignete Lösung eines Gutachters ebenso zu akzeptieren. Wir hoffen, dass durch die Einschaltung eines solchen Gutachters eine Lösung gefunden wird, die nun auch insbesondere von der CDU mitgetragen werden kann. Daher begrüßen wir sehr, dass auch die CDU bereit ist, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und sich einem gemeinsamen Weg in der Schulpolitik nicht mehr verschließen möchte. Wir hoffen, dass auch insoweit Verlässlichkeit eintritt, dass gemeinsam gefasste Entscheidungen nunmehr dann auch von allen Fraktionen nach außen vertreten werden.
Aus diesem Grund regen wir an, dass ein interfraktionelles Gespräch mit allen Fraktionen stattfindet.

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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