Tagesstätte der Diakonie Mark-Ruhr ebnet seit 25 Jahren mit Struktur und Unterstützung den Weg in Arbeit

Einen Dank an das Team der Tagesstätte der Netzwerk Diakonie gab es auch von Martina Espelöer, Superintendentin des Ev. Kirchenkreis Iser-lohn und Vorsitzende des Verwaltungsrats der Diakonie Mark-Ruhr. Die Diakonie hatte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Tagesstätte in das Lutherhaus Iserlohn eingeladen. Unter den Gästen war unter anderen auch Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Thorsten Schick. Fotos: Diakonie
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  • Einen Dank an das Team der Tagesstätte der Netzwerk Diakonie gab es auch von Martina Espelöer, Superintendentin des Ev. Kirchenkreis Iser-lohn und Vorsitzende des Verwaltungsrats der Diakonie Mark-Ruhr. Die Diakonie hatte anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Tagesstätte in das Lutherhaus Iserlohn eingeladen. Unter den Gästen war unter anderen auch Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Thorsten Schick. Fotos: Diakonie
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Selbst die eigenen Stärken und Schwächen erfahren, sich ausprobieren, Sicherheit spüren und eine geregelte Tagesstruktur erhalten: das bietet seit nunmehr 25 Jahren die Tagesstätte der Netzwerk Diakonie, die seit einem Vierteljahrhundert das Ziel verfolgt, Menschen mit psychischen Erkrankungen zu helfen und ihnen den Weg zurück in den Arbeitsmarkt zu ebnen.

Unverzichtbare Einrichtung

Die Diakonie Mark-Ruhr hat dieses Jubiläum kürzlich mit einem Empfang gefeiert. Dabei wurden die vielen Veränderungen in der Gesellschaft, aber auch im Angebot deutlich. Klar wurde aber auch, dass die Tagesstätte mit ihren Standorten in Iserlohn und Menden unverzichtbar ist. „Unsere Besucher sind jünger geworden, wir arbeiten personenzentrierter und vor allem, die Akzeptanz in der Bevölkerung ist gestiegen“, fassen Ulla Walprecht und Dirk Kersting einige der Veränderungen zusammen.

Enge Zusammenarbeit mit Fachärzten

Psychische Erkrankungen können zu Veränderungen in allen Bereichen des Lebens führen, auch im beruflichen. Die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt sind oft zu hoch, ein Rückzug aus dem Gemeinschaftsleben ist häufig die Folge. „Hier kann die Tagesstätte unterstützende Hilfen geben“, erläutert Fachbereichsleitung Inge Bluhm. „Unsere Angebote richten sich nach den individuellen Bedürfnissen und der Belastbarkeit jedes Einzelnen.“ Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Fachärzten und anderen ambulanten Diensten werde es dem Einzelnen ermöglicht, den Alltag wieder zu bewältigen. Das Angebot ist freiwillig und wird auch auf Empfehlung eines Arztes oder des sozialpsychiatrischen Diensts wahrgenommen. Möglich ist dieses Angebot auch dank diakonischer Eigenmittel, „die wir gerne einbringen, weil die Tagesstätte ein wichtiger Baustein bei der Unterstützung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist“, merkt Christian Müller, Geschäftsführer der Netzwerk Diakonie,an. Letztlich sei es dadurch auch möglich, die Notwendigkeit von Klinikaufenthalten zu reduzieren.

Unverzichtbarer Partner für die Stadt

Iserlohns stellvertretender Bürgermeister Thorsten Schick sieht mit Blick auf die Arbeit der Diakonie Mark-Ruhr einen „unverzichtbaren Partner für die Stadt Iserlohn. Dieses Haus und auch die gesamte Netzwerk Diakonie bringen menschliche Wärme in die Gesellschaft durch dieses Betreuungsangebot. Das liegt in der Leitung begründet – aber auch an den motivierten und kompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Hauses, ohne die das alles nicht funktionieren würde.“ Zuvor hatte Pfr. Martin Wehn, Geschäftsführer der Diakonie Mark-Ruhr, bereits die Bedeutung des Aufgabenfelds der Tagesstätte für die Gesellschaft – nicht nur unter dem Blickwinkel der Teilhabe - hervorgehoben.

Geregelte Tagesstruktur und soziale Kontakte

Zwischen 18 und 65 Jahren alt sind die Besucher der Tagesstätte am Kurt-Schumacher-Ring. Jeder von ihnen besucht diese mindestens 20 Stunden pro Woche. Neben einer geregelten, sinnvollen Tagesstruktur geben Hilfesuchende auch oft den Wunsch nach sozialen Kontakten an. Dazu gibt es konkrete Gruppenangebote und Projekte aus den Bereichen Arbeit, Bewegung und Entspannung, Freizeit, sowie musisch-künstlerische Angebote.
„Die Tagesstätte unterscheidet sich zu offenen Kontaktstellen durch verbindliche Absprachen, die immer individuell getroffen werden und sich an den Zielen des Einzelnen orientieren. Die Tagesstätte muss keine ‚Endstation‘, sondern sollte im besten Fall ein ‚Sprungbrett‘, ein Zwischenschritt sein. So schaffen wir es immer wieder, den Grundstein dafür zu legen, dass beispielsweise eine Tätigkeit bei den Iserlohner Werkstätten möglich ist - in Einzelfällen gelang uns auch eine Weitervermittlung direkt für den ersten Arbeitsmarkt“, sagt Dirk Kersting.

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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