Mende-Initiative der Gehaltsdeckelung

Bereits Mitte des Jahres hatte Karsten Mende als erster Eishockey-Manager der Deutschen Elite-Liga (DEL) eine Gehaltsdeckelung gefordert. „Ich habe viele Gespräche mit anderen Managern geführt und hatte den Eindruck, dass auch diese einer solchen Forderung positiv gegenüberstehen.“
Mendes Initiative ist vor dem Hintergrund der insolventen Lions aus Frankfurt und der Huskies aus Kassel mehr als aktuell. Finanzprobleme konnten in Köln nur mit einem Kraftakt etlicher Sponsoren beseitigt werden, Berlin musste den Etat nachbessern. Lediglich Mannheim und Ingolstadt dürften angesichts zahlungskräftiger Sponsoren die wenigsten Sorgen haben.
Eine Gehaltsdeckelung würde eine Gehaltsobergrenze bedeuten, die statutenmäßig auch festzulegen wäre. „Auf der kommenden Sitzung der DEL-Manager wird dieses Thema auch auf der Tagesordnung stehen“, hofft Mende auf Bewegung bei seinen Kollegen, „ohne eine entsprechende Vereinbarung wird der Wettbewerb noch ungleichmäßiger und würde dem deutschen Eishockey nicht gut zu Gesicht stehen.“

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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