Mehr Höfe in NRW als bisher vermutet im Dioxin-Skandal verwickelt

Die Verbraucherzentrale warnt vor dem Verzehr von Eiern.
  • Die Verbraucherzentrale warnt vor dem Verzehr von Eiern.
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Nach einer Schnellmeldung des Landes Schleswig-Holstein hat das
NRW-Verbraucherministerium weitere Höfe wegen des Verdachts der
Dioxin-Belastung in Futtermitteln geschlossen. 139 landwirtschaflichte
Betriebe, die von zwei Mischfutterhersteller mit möglicherweise
dioxinbelastetes Futter beliefert wurden, wurden vorsorglich gesperrt.
Konkret betroffen sind folgende Kreise:
- 38 Schweinehalter im Kreis Borken
- 2 Tierhalter im Kreis Kleve
- 81 Schweinehalter im Kreis Minden-Lübbecke
- 13 Milchviehbetriebe im Kreis Minden-Lübbecke
- 5 Rindermastbetriebe im Kreis Minden-Lübbecke
Informationen über 29 Tierhalter in Niedersachsen, die von
Mischfutterhersteller aus NRW mit möglicherweise Dioxin belasteten
Futtermittel beliefert wurden, wurden an die zuständigen Behörden in
Hannover übermittelt .
Noch in den Mischfutterunternehmen vorhandene Chargen, die mit den
betroffenen Fettsäuren hergestellt wurden, sind bereits gestern gesperrt worden. Proben der Futtermittel wurden genommen und sind
heute im CVUA-MEL eingegangen. Die Ergebnisse werden für morgen
Abend bzw. Donnerstagmorgen erwartet.
Produkte von diesen landwirtschaftlichen Betrieben, die bereits in den
Handel gegangen sind, werden zurückverfolgt, und, sofern noch
vorhanden, aus dem Handel genommen.

Autor:

Anja Jungvogel aus Unna

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