Wo verstecke ich Wertsachen am besten, wenn ich das Haus verlasse?

Der Klassiker: Geld im Wäscheschrank oder unter der Matratze - eher keine gute Idee. Foto: Polizei Kreis Soest
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  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Tägliche Polizeimeldungen über Einbrüche im Kreis Unna gehören leider längst zum bitteren Alltag. In der dunklen Jahreszeit reichen sogar manchmal nur dreißig Minuten: Man verlässt das Haus zum Einkaufen, kommt zurück und findet die Wohnung verwüstet vor. Wo verstecke ich am besten meine Wertsachen?

Wohnungen werden heute fast gar nicht mehr "ausgeräumt". Die Zeiten wo Fernseher und Stereoanlagen zum Diebesgut gehörten sind größtenteils vorbei. Heute haben es die Diebe auf Dinge abgesehen, die sie leicht abtransportieren können: Bargeld, Schmuck und hochwertige Elektronik.

Beim Durchforsten der Wohnung gehen die Diebe nicht gerade zimperlich vor:

Schubladen werden nicht etwa durchsucht, sondern einfach herausgezogen und auf den Boden geworfen. Sämtliche Gegenstände werden unachtsam aus Schränken, Regalen und Kommoden gefegt, mit der Hoffnung, dass sich irgendwo zwischen den persönlichen Sachen Geld oder Schmuck verbirgt. Ob etwas dabei kaputt geht - egal!
Schlafzimmer, Küchenschrank und Schreibtisch sind also eher nicht geeignet. Bargeld in größeren Mengen sollte heute niemand mehr in der Wohnung haben.
Wer hochwertigen Schmuck zuhause hat, sollte diesen auch entsprechend aufbewahren. Kleine Möbeltresore werden übrigens von Einbrechern gern komplett entwendet. Wenn man einen Tresor in der Wohnung benutzen will, sollte dieser entweder zu schwer sein, um ihn weg zu tragen oder fest mit dem Gebäude verbunden sein - also eingemauert.

Wertgegenstände auflisten und fotografieren

Wurden Wertgegenstände oder Schmuckstücke gestohlen gibt es meistens ein Problem: Wie sieht das gute Stück aus? Von der Kripo aufgefundenes Diebesgut kann oftmals nicht den Besitzern zugeordnet werden weil es keine genaue Beschreibung und kein Foto gibt. Darum empfiehlt die Polizei eine "Wertgegenstandsliste" zu erstellen. Darin sollten die Sachen beschrieben werden. Auch Individualnummern und Fotos der Gegenstände sind sehr nützlich.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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