Baufortschritt in Overberge: Schießanlage der Kreisjägerschaften ist bald fertig

Der Rohbau der Schießanlage mit verklinkerter Fassade an der Hansastraße in Overberge ist bereits fertiggestellt. Fotos (18): Anja Jungvogel
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  • Der Rohbau der Schießanlage mit verklinkerter Fassade an der Hansastraße in Overberge ist bereits fertiggestellt. Fotos (18): Anja Jungvogel
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„Bald wird das Schießzentrum fertiggestellt sein. Wir rechnen mit dem Einzug im zweiten Quartal 2019", teilte Reinhard Middendorf, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna, am Montag bei der Begehung des Rohbaus an der Hansastraße in Overberge mit.

Ab Mai oder Juni nächsten Jahres sollen Jäger, Vereinsschützen und Behördenmitarbeiter die Möglichkeit bekommen, auf vier Bahnen auf Zielscheiben in 100 Meter Entfernung zu schießen.
Außerdem sind weitere Bahnen im Außenbereich mit laufenden Keilern und kleinen Kipphasen angelegt worden. Für das Pistolenschießen, das meist von Polizeibeamten geübt werden muss, werden in der Overberger Anlage fünf 25-Meter-Bahnen zur Verfügung stehen.
"Das Einzugsgebiet ist groß", erklärt Middendorf. "Es werden nicht nur aus dem Kreis Unna und aus Hamm Interessierte zu uns finden, sondern auch aus Hagen oder Bochum."
Denn solch eine hochmoderne Anlage sei schwer zu finden. Daher ist das Projekt auch sehr teuer gewesen.

Die Baukosten

Die Baukosten, in Höhe von rund 6,5 Millionen Euro, halten sich derzeit im Plan. Ebenso wie die Bauzeit. Middendorf würde zwar am liebsten schon zum Osterfest eröffnen, aber da hält sich Architekt und Planer André Heinrich vom Büro "planwerk" eher zurück. "Der Einzug wird wohl nicht vor Mai/Juni 2019 stattfinden können."
Denn das Schießzentrum soll höchsten Sicherheitsanforderungen als auch sämtlichen Schallschutzbestimmungen gerecht werden. Bereits zwölf Gutachten seien dazu erstellt worden. "Wir wollen die angrenzenden Anwohner nicht stören und sind sehr an einer guten Nachbarschaft interessiert", so der Kreisvorsitzende.

Waffen kaufen und testen

Das moderne Gebäude erhält ein begrüntes Dach. Im Inneren wird es, neben den Schießständen, zudem ein Ladenlokal der Firma "Jagdwelt24" geben, das Jagdzubehör und Waffen anbietet und eine Büchsenmacherei mit eigener Werkstatt betreiben wird. Dort sollen dann auch Waffen verkauft, repariert und gleich vor Ort ausprobiert und getestet werden. Desweiteren wird eine Küche eingerichtet, in der regelmäßig Wildkochkurse angeboten werden.

Einen Bericht über die Grundsteinlegung lesen Sie: HIER!

Den Bericht über den ersten Spatenstich finden Sie: HIER!

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