Neues Studentenwohnheim an der Oststraße

In der letzten Woche wurde noch die letzten Arbeiten verrichtet. Am Dienstag werden die Schlüssel übergeben, am Montag kommen die Möbel.
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  • Foto: Heike Cervellera
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Einen wahren Sprint legten die Stadt Kamp-Lintfort, die Hochschule Rhein-Waal, das Studentenwerk Düsseldorf und die örtlichen Handwerker für die neuen Erstemester hin: In nur zwei Wochen schufen sie an der Oststraße ein neues Studentenwohnheim für ausländische Studenten.

„Wir waren positiv erschlagen von der internationalen Resonanz, deshalb bestand unmittelbarer Bedarf an Wohnraum“, erklärte Hochschul-Vizepräsident Dr. Martin Goch vergangene Woche bei einer Ortsbegehung. Für ausländische Studenten sei es auch wegen mangelnder Deutschkenntnisse schwer, aus der Ferne eine Unterkunft zu organisieren.

15 Studenten haben Platz in den 1970 beziehungsweise 1982 errichteten Gebäuden, die zuletzt als Wohnheim für Spätaussiedler genutzt wurden und eventuell sogar abgerissen werden sollten. In insgesamt drei Wohngemeinschaften ist nun Platz für jeweils fünf Bewohner, die sich eine Küche, zwei Bäder und drei Schlafzimmer teilen. „Wir wissen, dass die Studenten Einzelzimmer bevorzugen, aber das war in der Kürze der Zeit leider nicht möglich“, so Heinz-Walter Pfeiffer vom Studentenwerk Düsseldorf, das für die Möblierung der Zimmer sorgte und die Vorfinanzierung des Projektes übernahm. Eventuell sei aber später ein Umbau möglich, denn neben der neuen Hochschule am ABC-Gelände solle ebenfalls ein Studentenwohnheim entstehen.

Am Dienstag wurden den ersten Mietern die Schlüssel überreicht. Rund 230 Euro kostet der Wohnraum - alles inklusive. Eine der ersten Bewohnerinnen ist Mariya Poryazova aus Bulgarien. Die 19-Jährige studiert in Kamp-Lintfort „Environment and Energy“ und wohnt derzeit noch in Emmerich, muss also täglich mit dem Bus zur Hochschule fahren. Das neue Wohnheim ist ein Glücksgriff für sie. „Ich bin bisher sehr glücklich über meine Wahl, hier studieren“, beteuert sie. „Die Studenten bekommen viel Unterstützung von der Hochschule.“

Insgesamt sind rund 70 Studierende noch auf Wohnungssuche. Wer helfen und privat ein Zimmer vermieten möchte, kann sich an Die Stadt oder direkt an die Hochschule wenden.

Autor:

Wochen Magazin Kamp-Lintfort aus Kamp-Lintfort

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