Musik in der Schule: Pianist Nicolai Gerassimez begeisterte Realschüler

Der Pianist Nicolai Gerassimez besuchte die Musikklassen der Karl-Kisters-Realschule. Er erzählte vom Leben eines Musikers, machte gemeinsam mit den Kindern Musik und unterschrieb eine Menge Autogrammkarten.
  • Der Pianist Nicolai Gerassimez besuchte die Musikklassen der Karl-Kisters-Realschule. Er erzählte vom Leben eines Musikers, machte gemeinsam mit den Kindern Musik und unterschrieb eine Menge Autogrammkarten.
  • Foto: Karl Kisters Realschule
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Kleve. Im Anschluss an sein Konzert in der Klever Stadthalle nahm Pianist Nicolai Gerassimez eine Stunde Zeit aus seinem Reiseplan und besuchte die Musikklassen der Karl-Kisters-Realschule Kleve-Kellen.

Nach ein paar Aufwärm-Minuten mit Klavierkunst und neugierigen Fragen der Kinder verteilte Musiklehrer Frank Hendricks Noten für einige gemeinsame Musikstücke und machte seine Lehrlinge zum spontanen Begleitorchester des Pianisten.
Fazil Says „Paganini Jazz“ hatte Nicolai Gerassimez als Auftakt für den Workshop gewählt und öffnete damit am Flügel in der Schulaula Augen und Ohren des jungen Publikums. Dass er zu einem Viertel ukrainisch sei, mit fünf Jahren das Klavierspiel begonnen und heute täglich fünf bis acht Stunden am Klavier sitzt wie andere eben im Büro, erzählte er den aufmerksamen Fünf- und Sechstklässlern. Er beschrieb das Musikerleben mit vielen Reisen und Konzerten mit seinen Brüdern und auch mit Kollegen, die man gerade erst kennen gelernt hat.
Jetzt wollten es die Kinder aber noch genauer wissen: wie alt er sei, wie man so viel auswendig spielen kann? Ob er „Für Elise“ und „Schwanensee“ spielen könne - und was sein Lieblingsstück sei?
Drei Klaviersätze des Argentiniers Alberto Ginastera gab Gerassimez darauf zum Besten und ließ die Schüler auf Pferdegetrappel und die Schönheit eines Landmädchens achten, bevor es ans gemeinsame Musizieren ging. Frank Hendricks hatte seine Nachwuchs-Instrumentalisten gut vorbereitet und legte Nicolai die Notenblätter vor: Mozarts „Rondo alla turca“, Griegs „Morgenstimmung“ und „Welcome to the World“ wurden kurzerhand vielstimmig und klangvoll „vom Blatt“ gespielt.
Vor der Abreise war dann noch Zeit für ein Gruppenbild mit Pianisten und geduldiges Schlangestehen für ein Autogramm des beeindruckenden Gastes. „Ich spiele Klavier“, „ich spiele Gitarre“, „und ich auch Fußball“ wurde diesem noch schnell erzählt, bevor die Pausenglocke klingelte. Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Rhapsody in School“ besuchen Profimusiker ehrenamtlich Schulen an ihren Konzertorten. Dieser fand in Zusammenarbeit mit den Konzerten der Stadt Kleve statt.

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Lokalkompass Kleve aus Kleve

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