Explosion im Chempark Leverkusen, Tanklager im Entsorgungszentrum explodiert

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Nach einer Explosion im Chempark Leverkusen in Stadtteil Wiesdorf sind Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei aktuell im Großeinsatz. Ausmaß und Ursache der Schadenslage sind aktuell noch nicht bekannt.  Zur Warnung der Bevölkerung wurden die Sirenen und Warn-Apps ausgelöst.

Tanklager im Entsorgungszentrum Bürrig explodiert

Aus bisher unbekannter Ursache kam es im Chempark Leverkusen gegen 09:40 Uhr zu einer Explosion mit anschließendem Brand im Tanklager des Entsorgungszentrums Bürrig. Die Rettungskräfte sind im Einsatz. Der Luftmesswagen ist im Einsatz. Zur Warnung der Bevölkerung wurden die Sirenen und Warn-Apps ausgelöst.

Die Anwohner in Leverkusen werden gebeten, geschlossene Räume aufzusuchen, Klimaanlagen auszuschalten und vorsorglich Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Bei dem Ereignis wurden mehrere Mitarbeiter verletzt, mindestens zwei davon schwer. Sie befinden sich zurzeit in ärztlicher Behandlung. Momentan werden fünf Mitarbeiter vermisst.

Für die Bevölkerung wurde eine Hotline eingerichtet, die unter folgender Telefonnummer zu erreichen ist.

Warnung

Anwohner werden dringend gebeten, sich vorsorglich in geschlossene Räume zu begeben und Fenster und Türen geschlossen zu halten. Autofahrer werden gebeten den Bereich großräumig zu umfahren.

Aktuell sind folgende Straßen und Autobahnen gesperrt:

- Autobahnkreuz Leverkusen-West
- A 1 zwischen Autobahnkreuz Köln-Nord und Autobahnkreuz
Leverkusen in beide Richtungen
- Westring in Leverkusen.

Wie groß ist der Chempark Leverkusen?

480 Hektar von der Chemie- über die Pharmazie- bis zur Technologiebranche. Mehr als 5.000 Chemikalien werden am CHEMPARK-Standort Leverkusen hergestellt.

 TULF  Feuerlöschfahrzeug des Chempark

Es löscht nicht mit einem Wasserstrahl, sondern mit einem Nebel aus feinen Wassertropfen. Dazu wandelt es riesige Wassermengen in kleinste Wassertropfen um. Bis zu 4.000 Liter, also mehr als 25 Badewannen pro Minute. 5.500 Liter bringt unser Neuzugang an Bord selbst zum Einsatz mit. Über seinen Luftstrom kann es die Wassertropfen dann bis zu 80 Meter weit werfen. Das nennt man Aerosoltechnik. Dadurch ist das TULF schnell, effektiv und vielseitig einsetzbar. In nur 90 Sekunden ist es einsatzbereit und kann dann nicht nur löschen: Mit seinen Wassertropfen umhüllt und kühlt es brennende Behälter. Sein feiner Nebel wäscht Rauch aus der Luft und verschafft der Werkfeuerwehr bessere Sicht. Und mit seiner Wassertropfenwolke fängt es Dämpfe und ausgetretene Stoffe ab. Kurz gesagt: Das TULF sorgt dafür, dass Feuer schneller gelöscht, Dämpfe schneller niedergeschlagen und Rauchwolken schneller aufgelöst werden.

Das alles ermöglicht eine Turbine, wie man sie von Flugzeugen kennt. Wenn unser TULF sich bereit macht, erinnert das Geräusch deshalb auch an ein startendes Flugzeug. Wie das Bodenpersonal an Flughäfen tragen unsere Werkfeuerwehrleute da einen Gehörschutz.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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