Die Sonderausstellung „Kunst sagt wofür Worte oft fehlen!“ von Diakonie und Caritas im Marler Kunststern 2017

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Künstlerische Therapien ermöglichen eine Kommunikation jenseits der Sprache und befähigen zur Wahrnehmung und zum Ausdruck von Gefühlen auf anderem Wege.
Die  Kunst als „Fenster zur Seele“ wird in dieser  Ausstellung dargestellt.
„Kunst sagt wofür Worte oft fehlen!“

Kunsttherapie

 

Unter die  „künstlerischen Therapien“ fallen diese Ansätze der Kunsttherapie. Sie haben zum Ziel, dem Menschen einen kreativen Zugang zu den eigenen Emotionen zu verschaffen und so eine Veränderung der Wahrnehmung, des Verhaltens und der kommunikativen sowie sozialen Interaktion zu bewirken. Insbesondere Erkrankungen gehen oftmals mit Kommunikationseinschränkungen einher, was die soziale Isolation und damit den Leidensdruck der Betroffenen erhöht. Künstlerische Therapien ermöglichen eine Kommunikation jenseits der Sprache und befähigen zur Wahrnehmung und zum Ausdruck von Gefühlen auf anderem Wege.

Das Ziel der Aussteller

Das Thema Kunst und Helden hat für sie  eine große Bedeutung: „Kunst sagt wofür Worte oft fehlen!“ Unter dem Begriff „Kunst“  gibt es  verschiedene Ansätze und Methoden, die aufgrund ihrer therapeutischen Wirkung für die Behandlung psychisch kranker Menschen eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Wege, sich den gesunden oder durch Krankheit beeinträchtigten Strukturen der menschlichen Seele zu nähern. Insgesamt legen sie das Gewicht auf die Wirkung der Gestaltung. Die Aussteller sind die Diakonie und die CARITAS.

Das künstlerisches Schaffen

Die wirksamen Faktoren, wie Kreativität, Selbstorganisation, Produktivität und schließlich Autonomie sind von großer Bedeutung. Durch künstlerisches Schaffen sollen bei den Teilnehmenden der  Projekte diese Fähigkeiten wieder hervorgeholt oder entwickelt werden. Sie wollen mit Kunst berühren und zeigen, dass es normal ist, verschieden zu sein! Sie bestärken ihre Teilnehmenden darin, sich als Helden zu fühlen. Ihre Kunstobjekte drücken innere und äußere Bilder aus. Die Aussteller sind Diakonie und CARITAS

Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen

Die Kontakt – und Beratungsstelle in Datteln, der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen GmbH ist eine Insel zum Durchatmen und Kraft tanken für psychisch kranke und belastete Menschen sowie deren Angehörige. Die Besucher(innen) bekommen Beratung, Unterstützung und können an verschiedenen Gruppenangeboten teilnehmen.Das Projekt Kunst- Stoffe ist ein Kreativprojekt der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen, Umwelt-Werkstatt gGmbH, Umwelt-Werkstatt Datteln in Kooperation mit der  VESTISCHEN ARBEIT,  jobcenter Kreis Recklinghausen, Stadt Waltrop und Stadt Datteln. Es werden insbesondere Menschen mit besonderen sozialen Schwierigkeiten und psychischen Einschränkungen, die bestenfalls gleichzeitig künstlerische Ambitionen bzw. Begabungen mitbringen, im Projekt aufgenommen. Die Teilnehmenden können in dem Projekt handwerklich und gestalterisch arbeiten und ihre eigene Kreativität entdecken.

Die CARITAS Marl

Haus Lea ist ein dezentrales Wohnheim für Menschen mit chronisch psychischen Beeinträchtigungen an sechs Standorten im Kreis Recklinghausen.
Das Haus Lea - das Tagesstrukturzentrum Marl, des Caritasverbands Marl e.V. cbt Marl ist
ein Langzeitwohnheim für psychischbeeinträchtigte Menschen mit Anleitung und
Begleitung der Tagesgestaltung. Dort gibt es unter anderem einen Holz- und Kreativbereich, in dem die unterschiedlichsten Kreativobjekte entstehen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben die Chance, die jeweils angemessene Wohnform auszuwählen. Zur Wiedererlangung und zum Erhalt der persönlichen Fähigkeiten wird gemeinsam ein Betreuungsplan erarbeitet. Die BewohnerInnen werden unterstützt, ihr Leben aktiv zu gestalten.

Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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