Vom Gen zum Gockel: Die Vogelwelt bekennt Farbe

Damit die Weibchen das Männchen als Paarungspartner erwählen, müssen sich in der Vogelwelt die Männchen bunt schmücken, wie hier das Entenmännchen vor macht.
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  • Damit die Weibchen das Männchen als Paarungspartner erwählen, müssen sich in der Vogelwelt die Männchen bunt schmücken, wie hier das Entenmännchen vor macht.
  • Foto: LWL/Oblonczyk
  • hochgeladen von Siegfried Schönfeld

Am Dienstag (14.1.) findet um 19.30 Uhr ein Vortrag zur Sonderausstellung "Sex und Evolution" im LWL-Museum für Naturkunde in Münster statt. Dr. Jan Ole Kriegs, Kurator am LWL-Museum für Naturkunde, referiert über bunte Vogelmännchen, prächtige Gefieder und schillernde Gewänder und deren Sinn in der Vogelwelt.

Einen Partner zu finden ist oft nicht leicht. Vor allem dann nicht, wenn die beiden Geschlechter getrennt leben und sich nur selten begegnen. Regelmäßig machen daher die Männchen und Weibchen der meisten Tiere durch besondere Signale auf sich aufmerksam.
Vögel erfreuen mit ihrem Gesang und viele sehen prächtig aus. Doch diese Eigenschaften tragen sie nicht, um den Menschen zu gefallen, sondern zumeist einzig um den bestmöglichen Partner zu erobern und sich erfolgreich fortzupflanzen. Schmuckfedern oder Farbenpracht sind für die Vogelweibchen also schlichtweg sexy. Der Vortrag berichtet über den Aufwand, den die Vogelwelt mit ihrem Aussehen betreibt und warum sich Färbung so gut eignet, den besten Partner zu finden.
Dr. Jan Ole Kriegs ist Biologe und Arbeitet als Wirbeltierzoologe am Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Zudem forscht er in Zusammenarbeit mit der Uni Münster an Vogelsystematik und Populationsgenetik (Promotion über "Frühe Evolution der Säugetiere"). Er ist Mitglied der Avifaunistischen Kommission der Nordrhein-Westfälsichen Ornithologengesellschaft. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Feldornithologie, Beringung und Systematik.

Damit die Weibchen das Männchen als Paarungspartner erwählen, müssen sich in der Vogelwelt die Männchen bunt schmücken, wie hier das Entenmännchen vor macht.
Autor:

Siegfried Schönfeld aus Marl

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