Neuer Unfallschwerpunkt an der Fröndenberger Straße?

In der Beherrschung von Chaos zeigt sich Genialität. Aber auch Genies haben schwache Momente....
  • In der Beherrschung von Chaos zeigt sich Genialität. Aber auch Genies haben schwache Momente....
  • hochgeladen von Franz-Josef Knur

Seit Jahren ereignet sich tagtäglich ein mehr oder weniger ausgeprägtes Verkehrschaos zwischen den Einmündungen von Bösperder Bahnhofstraße und Bösperder Weg in die Fröndenberger Straße. Fahrzeuge aus der Bahnhofstraße werden durch eine Ampelanlage einreguliert, aber der Bösperder Weg, eine stark befahrene Zufahrt zum "real"-Supermarkt, wird in keiner Weise durch eine sinnvolle Verkehrsregelung entlastet.
Nicht nur zu Spitzenzeiten ergeben sich an fast allen Tagen des Jahres prekäre Situationen, die nur durch besondere Umsicht der Verkehrsteilnehmer glimpflich und schadensfrei ausgehen, wenn es denn nicht doch einmal kracht - wie am Samstag, dem 5. Mai.
Aus bis zu fünf Richtungen fahren Autos, Motorräder und Fahrräder in die Kreuzung bzw. Einmündung ein. Die Zufahrt zum Betriebsgelände eines Zweirad-Händlers verschärft die Lage zusätzlich. Radfahrer finden überhaupt keine Verkehrsfläche vor, auf der sie einen gewissen Schutz genießen, und sind dem Wohlwollen der anderen Verkehrsteilnehmer mehr oder weniger ausgeliefert.
Seit mehr als zehn Jahren liegt für diese Doppelkreuzung ein Lösungsvorschlag vor, der seinerzeit von einem Kurs des Berufskollegs, komplett mit Bauzeichnung und Kalkulation, ausgearbeitet wurde. Diese Arbeit ist sowohl dem Rat samt Bürgermeister als auch der Verwaltung seinerzeit vorgelegt worden, fand jedoch "aus finanziellen Gründen" keine weitere Beachtung. Tatsächlicher Grund dürfte jedoch sein, dass hier die genial einfache Lösung eines Doppelkreisels angestrebt wurde. Immerhin ist bekannt, dass die übergeordneten Straßenbehörden diese einfache, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Problemlösung ablehnen wie der Teufel das Weihwasser. Bestes Beispiel dafür ist der unsinnige Kampf des Landesbetriebs Straßen NRW in Hagen gegen die berechtigten Interessen der Anlieger an der B233 in Strickherdicke, wo mit allen Mitteln, bis hin zur Verwendung von obsoleter Software, getrickst wird.
Auch für die Fröndenberger Straße gilt offenbar, dass erst etwas geschieht, wenn am Ende etwas geschehen ist.

Autor:

Franz-Josef Knur aus Menden (Sauerland)

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