Klatsche für die Volksparteien

Die beiden großen Volksparteien wurden vom Wahlvolk abgestraft für ihre Politik, in der der Wähler seine Interessen nicht mehr wahrgenommen wusste. Ob Stuttgart 21, Atomlaufzeitverlängerung oder das widersprüchliche Verhalten zu Libyen. Die verfehlte Landes- und auch Bundespolitik der CDU und SPD haben hierfür ihre Quittung erhalten. Der neidlos anzuerkennende Wahlerfolg der Grünen ist sicherlich auch Fukushima zu verdanken, aber auch die Ernte für 30 Jahre Anti-Atomkraftdebatte. Keine Partei hat dieses Thema so konsequent weiter verfolgt wie Bündnis 90/Die Grünen. Der erste Grüne Ministerpräsident wird noch zeigen müssen, ob die Partei mehr drauf hat als einen Wahl-Tsunami einzufahren. Die Linke konnte ihr Wählerpotential erhalten. Trotz eines starken Wahlkampfes und den richtigen Themen wurde unsere Atom- und Friedenskompetenz nicht entsprechend gewürdigt. Hier gilt es nun, zu verdeutlichen, dass wir als einzige Partei den sofortigen Ausstieg aus Atom- und Kriegshandlungen verlangen. Dies ist unsere Lehre und Ansporn für die Zukunft. Der Farbenlehre nach entsteht Grün aus Blau und Gelb, Rot und Grün ergibt Gelb. Es wird interessant, wie viel Gelb wir noch ertragen müssen.
Der Pressesprecher DIE LINKE Moers/Neukirchen-Vluyn Gerhard Kleefeld zum Wahlausgang in Baden-Württemberg und Rheinlandpfalz.

Autor:

Gerhard Kleefeld aus Moers

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