Heribert Hölz unterstützt Bosnien nach Überschwemmung

Das Bild zeigt einen der drei Orte, Begov Han, die Heribert Hölz bei seiner letzten Tour nach Bosnien unterstützte.
  • Das Bild zeigt einen der drei Orte, Begov Han, die Heribert Hölz bei seiner letzten Tour nach Bosnien unterstützte.
  • Foto: Heribert Hölz
  • hochgeladen von Laura da Silva

Im Mai diesen Jahres wurde der Balkan von der schlimmsten Überschwemmung seit 120 Jahren heimgesucht. In Bosnien wurde ein Drittel des Landes überflutet. Kurze Zeit nach dieser Katastrophe reiste Heribert Hölz in das Land, das immer auf seine Unterstützung zählen kann.

„Während das Wasser bis hoch über die Häuser stand, hätte ich nicht helfen können. Darum bin ich Anfang Juli nach Bosnien geflogen, um den Menschen dort aktiv beim Wiederaufbau zu helfen“, erzählt Heribert Hölz.
Bei seiner 79. Tour begleitete ihn nur seine Frau Ursula. Da seine Projekte vor Ort, wie etwa die Obstplantage, die auf einem Berg liegt, verschont wurden, konnte das Paar sich ausschließlich um die vielen Flutopfer kümmern.
„Wir reisten in drei Regionen, die besonders von der Überschwemmung betroffen waren.“

Los ging es in dem Dorf Budzak in der Region Banja Luka. Hier leben die Menschen in spärlichen Holzbarracken, in die das Hochwasser mit Leichtigkeit eindringen konnte und allen Besitz zerstörte. „Darum haben wir in Zusammenarbeit mit dem Caritas-Direktor vor Ort die Schreinerei weiter ausgebaut, haben Holz gekauft und alle Materialien, die benötigt werden, um neue Möbel zu bauen. Für hunderte Familien konnten so Betten, Schränke und weitere wichtige Stücke gebaut werden.“ Dies unterstützte Heribert Hölz mit 25.000 Euro. Dann zogen Heribert und Ursula Hölz weiter nach Posavina.

Ein Dorf, das während des Hochwassers auch kontinuierlich in den deutschen Medien präsent war, da hier die größte Fläche unter Wasser stand. „Der Fluss Sava hatte den in einer Ebene liegenden Ort komplett überschwemmt. Allerdings leben die Menschen hier in Steinhäusern statt in Hausbarracken.“ Daher mussten zunächst Löcher in die Wände geschlagen werden, um das Wasser überhaupt erst einmal abzulassen. Hier unterstützte Heribert Hölz die Menschen mit 10.000 Euro.

Besonders die dritte und letzte Station der Reise hat Heribert Hölz beeindruckt.
Das Dorf Begov Han in Mittelbosnien liegt an einem Hang. Durch den Regen trat der dort durchlaufende Fluss Bosna über und zusätzlich kam es zu Bergrutschen, die Tonnen an Schlamm in das Dorf spülten. „Als die dort lebenden zum größten Teil muslimischen Menschen uns mit dem Wagen der Caritas sahen und wir sagten, dass wir ihnen helfen wollen, waren sie sprachlos und schäumten fast über vor Freude. Für mich war es das eindrucksvollste Erlebnis dieser Reise, das mich tief berührt hat“, resümiert Heribert Hölz. Hier hinterließ er 15.000 Euro.

Für Mitte Oktober hat Heribert Hölz seine nächste Tour nach Bosnien geplant, um zu sehen, was alles mit den Geldern gemacht wurde und natürlich, um weiter zu helfen.

„Der Staat hilft den bedürftigen Menschen im eigenen Land nicht. Wenn während der Überschwemmung Politiker in den Katastrophengebieten abgelichtet wurden, dann nur um Show zu machen. Nach den Aufnahmen sind die dann auch direkt wieder verschwunden.“

Info:
Um weiter Gutes tun zu können, braucht der Wohltäter Heribert Hölz Unterstützung in Form von Sach- und vor allem Geldspenden. Diese können auf folgendes Konto überwiesen werden:
Begünstigter: Caritas Duisburg
Bank: Sparkasse Duisburg
Knt. Nr.: 200104305
BLZ: 3500 500 00
Stichwort: Bosnienhilfe

Autor:

Laura da Silva aus Gelsenkirchen

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