Holzhäuser für Flüchtlinge werden neu genutzt

Bis zum Sommer sollen zum Standort Boverstr. 150 Holzhäuser, die vormals als Flüchtlingsunterkünfte gedient haben, umziehen.
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  • Foto: PR-Foto Köhring
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Einen Tag nach der ersten Aktion zum Jubiläum der Gustav-Heinemann-Schule, am 22. Januar, rückte die Raupe an. Jetzt ist der Platz hinter der Gesamtschule Nord, auf dem die Aktion „Wir sind Gustav“ mit über 1.500 Schülern stattgefunden hatte, abgesperrt. Die rote Asche ist zu einem Hügel aufgehäuft.

Bis zum Sommer sollen hier Holzhäuser von der Holzstraße bzw. Mintarder Straße aufgebaut werden. Fünf Räume und eine Toilettenanlage werden dort errichtet. Schulleiter Thomas Ratz: „Wir brauchen die zusätzlichen Räume während der Umbauphase.“ Ab Sommer wird die Außenfassade der Gesamtschule saniert. Ratz: „Wir haben die Pläne gesehen. Die Räume sind größer als Container.“ Außerdem soll die Höhe der Räume noch weiter aufgestockt werden.

Auch nach der Teilauslagerung wegen der Schulsanierung wird das Pavillongebäude weiter genutzt werden. Der Baubeschluss vom 7. Mai 2019 sieht für den Bau außerplanmäßige Mittel in Höhe von 1,5 Mio. Euro vor. Die Baugenehmigung liegt bereits vor. Bis zum 17. Februar wurden rund 35.000 Euro investiert und mit dem Herrichten der Geländeoberfläche begonnen. Auf der Sitzung der BV 2 am 10. März wurde über die Baumaßnahme berichtet.

Im ersten Entwurf der Baumaßnahme war geplant, die Raumkapazität für die Ausgliederung durch anzumietende Container sicherzustellen. Hierzu waren im Haushalt 1,75 Mio. Euro eingeplant. Im Hinblick auf Aufgabenfelder Inklusion und Seiteneinsteigerbeschulung wurde aber für eine dauerhafte Lösung gestimmt. Gegenüber einem Neu- oder Anbau sind die Holzelemente um etwa 25 Prozent günstiger.

So werden bis zum Sommer zwei Gebäude in Holzbauweise und ein Holzgebäude mit Sanitäreinrichtungen an der Holzstraße bzw. Mintarder Straße abgebaut und an der Gustav-Heinemann-Schule auf einer 54,5 Meter langen und zehn Meter breiten Betonbodenplatte zusammenhängend wieder aufgebaut. Nach der Höhenaufstockung erhält das Gebäude ein neues Dach und eine Putzfassade. In die Klassenräume werden zusätzliche Fenster eingebaut. Wegen der veränderten Nutzung ist eine Neugestaltung der Innenräume erforderlich. Neben den fünf Klassenräumen wird es in diesem Schultrakt künftig noch einen weiteren Büroraum geben.

Bis zum Sommer sollen zum Standort Boverstr. 150 Holzhäuser, die vormals als Flüchtlingsunterkünfte gedient haben, umziehen.
Bis zum Sommer sollen zum Standort Boverstr. 150 Holzhäuser, die vormals als Flüchtlingsunterkünfte gedient hatten, umziehen.
Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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