(K)ein Wintermärchen

Denn da gab es diese Stadt A, in der war alles marode und verkommen: die Schulen, die Bäder, die Bruecken. Aber die Vertreter des Volkes wussten, dass sie ihre Posten nur hatten, um den Buergern zu dienen. Also machten sie sich auf und reisten nach Berlin und postierten sich vor dem Reichstag und forderten den Schuldenschnitt für die völlig überschuldet Stadt und unterschrieben und befoerderten Petitionen für die Schwimmbäder und schrieben an den Regierungspräsidenten, dass dieser ihnen wieder mehr Handlungsspielraum gewaehre und sie liessen nicht locker und setzten alle Hebel in Bewegung, um ihrer ureigensten Aufgabe nachzukommen: die Daseinsfürsorge für ihre Buerger sicher zu stellen.

Auf keinen Fall wollten sie sein wie die Vertreter dieser anderen Stadt B, die diese durch inkompetente Miss- und Vetternwirtschaft  und immer neue Mauscheleien in eine immer größere Schieflage brachten, ja die nicht einmal davor zurück schreckten, die Buerger ihrer Stadt gegeneinander auszuspielen, Schmierenkomödien der niedersten Art aufführten  und die Buerger Stück für Stück ihres Eigentums berauben, ja sogar deren Rathaus, deren Feuerwehr, deren Schulen verkauften und sogar ein architektonisches Juwel der Erwachsenenbildung  verkommen ließen... NEIN, SOOO wollten die   Vertreter der Menschen der Stadt A nun wirklich nicht sein.

Autor:

Kirsten Grunau aus Mülheim an der Ruhr

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