Wirtschaft
Imagefilm über innovativen Industriestandort

Setzen sich für den Industriestandort Mülheim ein (v.l.): Jürgen Schnitzmeier (Mülheim & Business), Hanns-Peter Windfeder (Unternehmerverband), Jörg Schlüter (IG Metall) und Oberbürgermeister Ulrich Scholten. | Foto: PR-Fotografie Köhring
  • Setzen sich für den Industriestandort Mülheim ein (v.l.): Jürgen Schnitzmeier (Mülheim & Business), Hanns-Peter Windfeder (Unternehmerverband), Jörg Schlüter (IG Metall) und Oberbürgermeister Ulrich Scholten.
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Von RuhrText

Einen fünfminütigen Image-Film präsentierten die Mülheim & Business Wirtschaftsförderung, der Unternehmerverband Mülheimer Wirtschaft, die IG Metall und die Stadtspitze in den Räumlichkeiten der Firma Gerstel, ansässig im Siemens Technopark. Der Film mit dem Titel „#muelheiminnovativ“ ist das Ergebnis eines Projektes von insgesamt 33 zur Stärkung des Industriestandortes Mülheim.

Vor etwa zweieinhalb Jahren hatte sich das genannte Quartett die Stärkungsinitiative für den Industriestandort Mülheim auf die Fahnen geschrieben. Seitdem sind mehrere Initiativen ins Leben gerufen, Projekte begonnen und einige auch schon abgeschlossen worden. Politischer Entscheidungsbedarf besteht noch bei der Umsetzung des von der Wirtschaftsförderung erarbeiteten Konzeptes für den Bau eines Innovationszentrums an der Hochschule Ruhr West. „Ich werde mich persönlich dafür einsetzen“, versprach Oberbürgermeister Ulrich Scholten. „Durch das Innovationszentrum soll nicht nur eine Anbindung zur Hochschule geschaffen, sondern auch ein Ort und eine Plattform zum Austausch zwischen erfahrenen Unternehmern und Gründern geschaffen werden. Das Projekt muss möglichst schnell in die Finanzplanung der Stadt aufgenommen werden. Wir müssen die Innovationskraft unserer Betriebe stärken, um industrielle Arbeitskräfte zu erhalten und möglichst viele neue Jobs zu schaffen“, betonte Hanns-Peter Windfeder, Vorsitzender des Mülheimer Unternehmerverbandes.

Obwohl Mülheim mit rund 80 Produktionsbetrieben und rund 18 000 direkt von der Industrie abhängigen Arbeitsplätzen nach wie vor ein bedeutender Industriestandort ist, steigt der Druck durch veränderte nationale und internationale Bedingungen. Der Wandel im Kohle- und Stahlsektor setzt den Unternehmen ebenso zu wie die Energiewende.

Fortschritte bei der Digitalisierung

Immer wieder fällt das Schlüsselwort „Digitalisierung“. Erfreuliche Fortschritte gibt es beim Ausbau des schnellen Internets. Mit der Digitalisierung der Stadtverwaltung soll nun begonnen werden. Eine bessere Vernetzung der Industrie mit den Hochschulen — insbesondere mit der hiesigen — wird ebenfalls angestrebt. Unternehmer und Wissenschaftler hatten bislang kaum Kontakt. Die Stärkungsinitiative möchte Unternehmer auch mit dem Nachwuchs zusammenbringen. Erstmals hat zu diesem Zweck in diesem Jahr ein Workshop stattgefunden. Hochschule, Arbeitsagentur und Stadtverwaltung tragen auch eine „Clearingstelle“, die sich an junge Leute richtet, die nach dem Abbruch eines Studiums neue Perspektiven suchen. Diese sollen in betriebliche Ausbildung vermittelt werden.

„Die Stärkungsinitiative hat uns gezeigt, welche Potenziale Mülheim hat. Gleichzeitig ist aber auch deutlich geworden, dass alle Akteure nun ihre Hausaufgaben erledigen müssen“, so Windfeder. Der Imagefilm, an dem sich neun Unternehmen und die beiden Max-Planck-Institute sowie die Hochschule Ruhr West beteiligt haben, liefert eindrucksvolle Bilder und interessante Statements. Veröffentlicht wird der Film auf den Internetseiten der Stadt, der IHK und Hochschule, der Mülheim & Business GmbH und des Unternehmerverbandes. Zielgruppenspezifisch soll er auch von den Partnern in diversen Social-Media-Kanälen gestreut werden. So auch auf der Facebookseite „muelheiminnovativ“. Jürgen Schnitzmeier, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Mülheim & Business, sagte abschließend: „Mit tollen Szenen aus Wissenschaft, Forschung und aus unseren Unternehmen vermitteln wir ein Bild von einem innovativen und zukunftsorientierten Industriestandort.“

Autor:

Marcus Lemke aus Mülheim an der Ruhr

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