Röder warnt vor Bergisch Gladbach

Aua! Der Speldorfer Kamil Kuzniarz (r.) erweist sich als beinharter Verteidiger.
  • Aua! Der Speldorfer Kamil Kuzniarz (r.) erweist sich als beinharter Verteidiger.
  • Foto: Nicole Trucksess
  • hochgeladen von Marcus Lemke

Der Spitzenreiter ist und bleibt eine Nummer zu groß für den VfB Speldorf. Nach dem beachtlichen 1:1 (1:1)-Remis im Auswärtsduell gegen den VfB Hüls am vergangenen Sonntag kamen die NRW-Liga-Fußballer aus Mülheim beim FC Viktoria Köln unter die Räder. Sie kassierten eine 0:6 (0:4)-Niederlage vor 450 Zuschauern im Sportpark Höhenberg. Am Sonntag ist um 15 Uhr der SV Bergisch Gladbach im Ruhrstadion zu Gast.

In Marl-Hüls wehrte sich Außenseiter VfB Speldorf tapfer. Zwar musste er einen frühen Gegentreffer hinnehmen, aber nach einer guten halben Stunde glich Salih Altin zum 1:1 aus. Zwar hatten die Gastgeber mehr vom Spiel und auch die besseren Möglichkeiten, aber der Punktgewinn der Mülheimer war nicht ganz unverdient, weil sie enormen Kampfgeist gezeigt hatten.

Das sollte auch das Motto im Nachholspiel am Mittwoch in Köln sein. Doch der Plan ging nicht auf, weil die Kölner bereits in den Anfangsminuten die Weichen auf Sieg stellten. Ercan Aydogmus ließ VfB-Keeper Kevin Hillebrand sowohl in der ersten als auch in der vierten Minute keine Chance. David Müller (22.) und Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich (26.) machten mit ihren Treffern zum 4:0-Pausenstand frühzeitig den Deckel drauf. Nach dem Wechsel erhöhte der überragende Wunderlich mit zwei weiteren Toren in der 51. und 60. Minute auf 6:0. „Einige haben an dieser klaren Niederlage zu knabbern. Aber meine junge Mannschaft muss auch solche Erfahrungen machen und daraus für die Zukunft lernen. In der zweiten Halbzeit standen wir in der Deckung schon stabiler. Die Partie müssen wir schnell abhaken. Am Sonntag kommt Bergisch Gladbach und das ist schwer genug“, so VfB-Trainer Oliver Röder.

Das Hinspiel endete 2:2. Die Gladbacher sind gut in Form. Das bewiesen sie zuletzt beim 6:0-Schützenfest gegen den VfB Homberg. Sie hoffen darauf, am Ende einen der Plätze zu erreichen, der zu Aufstiegsspielen berechtigt. Dennoch: Im eigenen Stadion hoffen die Mülheimer auf einen Sieg.

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