A40: Verkehrsader im Dauerstau

Im Bereich DU-Kaiserberg haben die Verkehrsteilnehmer auf der A40 zurzeit Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
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Bei einem Informationsabend Mitte November hatte Straßen.NRW eine erste Planung für den sechsspurigen Ausbau der A40 bekannt gegeben. Über 400 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Frank Hinterlandt von Straßen.NRW betont jetzt, nachdem seit der Veranstaltung ein Monat verstrichen ist und es noch zahlreiche Anmerkungen zum Thema eingegangen sind, dass noch weitere öffentliche Anhörungstermine geplant sind.

Zunächst wurden aber Gespräche mit der Stadt geführt. In der Planung mit der Stadt wird es um technische Abstimmung gehen, wenn der Autobahnausbau städtische Straßen und Brücken betrifft. Auch wenn die A40 von West nach Ost läuft, wird es beim Umbau nicht zwangsläufig diese Reihenfolge geben, so der Experte von Straßen.NRW: „Wir planen alles parallel. Es gibt einzelne Abschnitte mit Anschlüssen, aber keine konkrete Reihenfolge.“

Seit geraumer Zeit sucht auch die Politik die Nähe zum Bürger bei einem Bauvorhaben, das sich über Jahre hinziehen wird. Ortsbegehungen wurden auch in Dümpten durchgeführt. 2016 war Oliver Willems, Vorsitzender der SPD-Dümpten und Mitglied im Rat der Stadt, bei einer Ortsbegehung mit Arno Klare (MdB) und Dieter Spliethoff, Fraktionsvorsitzender der SPD, dabei.

Oliver Willems sieht den heutigen Zustand der A40 für Dümpten als bedenklich: „Als einerseits gute Anbindung in die Region hat sich die Autobahn andererseits im Laufe der letzten Jahre oftmals zum Nadelöhr mit zunehmendem Lkw-Verkehr und Staus entwickelt. In dieser Folge haben die Lärmimmissionen im Stadtteil Dümpten nicht nur gefühlt zugenommen, sind sie in unmittelbarer Nachbarschaft sogar an den Rand der Erträglichkeit geraten.“Mit dem anvisierten Ausbau der A40 sieht der Vorsitzende der SPD-Dümpten neben der Verbesserung des Verkehrsflusses vor allem eine Reduzierung des Lärms. Daher ist es wichtig, dass der weitere Ablauf für Dümptener Bürger weiterhin transparent abläuft und alle „mitgenommen werden“, so Willems.

Frank Hinterlandt setzt ebenfalls auf öffentliche Termine. „Dann kann man bereits in der Planung sensibler reagieren.“ Auch die Akzeptanz ist eine andere: Bei der ersten Informationsveranstaltung ging es aus Bürgersicht hauptsächlich um die Schwerpunkte Lärm und persönliche Betroffenheit, so Hinterlandt. Die nächste öffentliche Veranstaltung zum Thema A40-Ausbau ist laut Straßen.NRW für Mitte nächsten Jahres geplant.

Im Bereich DU-Kaiserberg haben die Verkehrsteilnehmer auf der A40 zurzeit Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
Im Bereich DU-Kaiserberg haben die Verkehrsteilnehmer auf der A40 zurzeit Einschränkungen in Kauf zu nehmen.
Autor:

Claudia Leyendecker aus Mülheim an der Ruhr

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