Alte Liebe rostet nicht: Sinja Hemke zeigt es

Das Ausstellungsplakat Foto: Sinja Hemke
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  • hochgeladen von Thomas Emons

Wenn Sie regelmäßig in die Mülheimer Wochen schauen, dann sehen sie auch Fotografien der Portraitfotografin Sinja Hemke. Denn die 25-Jährige arbeitet neben ihrer eigenen Selbstständigkeit für die Fotoagentur Köhring, die die Mülheimer Woche und den Lokalkompass fototechnisch begleitet.

Am 4. November wird um 11 Uhr in der Camera Obscura eine Fotoausstellung mit 40 Portraits eröffnet, die die Fotografin von ihrer stärksten Seite zeigt. Denn Sinja Hemke steht mit ihrer Arbeit, wie sie selbst sagt, für "Fotos, die echt und emotional sind und eine Geschichte erzählen." Und genau das sind auch ihre spielerischen Portraits, die Liebespaare, der Generation 70 plus zeigen. Und das Beste, die von Hemke portraitierten Damen und Herren, allen voran ihre auch fürs Ausstellungsplakat ausgesuchten Großeltern, zeigen sich vor Ihrer Kamera wie verliebte Teenager, und das, obwohl sie nicht erst seit gestern miteinander verheiratet sind.

Das macht auch Sinja Hemke für ihre eigene Zukunft Mut, allen steigenden Scheidungszahlen zum Trotz. "Ich habe es nicht nur bei meinen Großeltern, sondern auch bei den Großeltern meiner Freunde und Bekannte gesehen, dass alte Liebe nicht rostet, wenn beide Partner an ihr arbeiten und sich immer wieder um einander bemühen und einander immer wieder überraschen", sagt Hemke.

Ihre Fotos, auf denen ihre reifen Models ganz jugendliches Liebesspiel a la Kuscheln, Küssen, Kichern und Schabernack vorführen spricht für das Vertrauen, dass die Fotografin beim Fotoshooting gewonnen hat. Wer verliebt ist oder es mal wieder sein will, sollte sich unbedingt von Sinja Hemkes liebevollen Portraits inspirieren lassen. Bis zum 3. Februar 2019 sind sie in der Camera Obscura (gleich am Ringlokschuppen) zu sehen. Außerdem werden Sie demnächst auch als Fotobuch erscheinen. Mehr über die Fotografin und Ihre Arbeit findet man im Internet unter: www.sinjahemke-fotografie.de Dort findet man auch ihr Lieblingszitat des Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt, der gesagt hat: "Das Wesen des Menschen bei der Aufnahme sichtbar zu machen, ist die höchste Kunst der Fotografie.” (T.E.)

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