Blühende Inseln für die Landesgartenschau von Schülern
Helfende Hände

Die Schüler der Werkstattklasse des Förderschulverbundes bauen Pflanzkästen aus Holz und leisten damit eine wichtige Unterstützung für die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort.
  • Die Schüler der Werkstattklasse des Förderschulverbundes bauen Pflanzkästen aus Holz und leisten damit eine wichtige Unterstützung für die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort.
  • Foto: Robert van Beek
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Immer mittwochs machen sich sechs Schüler der Hans-Lenhard-Schule auf den Weg zum Gelände der Landesgartenschau in Kamp-Lintfort. Dort absolvieren sie ein unbefristetes Betriebspraktikum.

Auf dem ehemaligen Zechengelände herrscht reger Betrieb. Handwerker pflastern Wege, die Zechentürme erhalten einen neuen Fassadenanstrich, Areale für Gastronomie und Präsentationsflächen werden neu angelegt.
Mitten drin in dem geschäftigen Treiben die Schüler der Werkstattklasse des Förderschulverbundes. Die Klasse ist zuständig für den Bau von hölzernen Pflanzkästen. Aus einzelnen Holzbrettern, die laufend in großen Mengen angeliefert werden, entstehen mit Akkuschraubern und Schraubzwingen neue Kästen. Muttererde und Blumenzwiebeln stehen schon parat, damit pünktlich zu Beginn der Landesgartenschau blühende Inseln entstehen können.
Die Lehrer der Werkstattklasse Christoph Ellinger und Stefan Reiners sind begeistert: „Es ist für uns alle ein erhebendes Gefühl, einen kleinen, aber durchaus „sichtbaren“, Bestandteil der Landesgartenschau mitzugestalten. Vielleicht gibt es noch weitere Tätigkeiten für uns, die uns den Eindruck vermitteln, „wahre Fachkräfte“ zu sein. Eine persönliche Führung über das Gelände der Landesgartenschau hat uns mitten hineingenommen in eine große Vielfalt handwerklicher Tätigkeiten.“
Die Werkstattklasse Feltgenhof gehört zur Hans-Lenhard-Schule, einer privaten Förderschule des Erziehungsvereins mit den Förderschwerpunkten „Emotionale und soziale Entwicklung“ und „Lernen“ im Bildungsbereich der Grund- und Hauptschule. Dort erhalten die Schüler Lernräume und Lernmöglichkeiten, die sich deutlich von denen der Regelschulen abheben und dadurch oftmals erst Beschulung ermöglichen.
Der Unterricht knüpft an die Interessen und individuellen Fähigkeiten der Schüler an. Dadurch entstehen neue Fördermöglichkeiten. Der Werkstattklasse mit ihren acht bis zehn Schülern stehen eine Werkstatt für Holz- und Metallarbeiten sowie zwei Klassenräume und eine Küche zur Verfügung.

Autor:

Lokalkompass Moers aus Moers

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